Battlefield 4 baut auf BF3 auf mit besserer Solo-Kampagne und einprägsamen Multiplayer-Karten wie Flood Zone und Siege of Shanghai. Solider Nachfolger trotz katastrophalem Start.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter4 Spieler16+
Beschreibung
Direkte Fortsetzung im Südchinesischen Meer in einem Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und China. Veröffentlicht von Electronic Arts und entwickelt von DICE, erschienen 2013 in Europa, Asien, Japan, Kanada und Nordamerika. Levolution-Mechanik mit kartenverändernden Ereignissen mitten im Match, 24-Spieler-Multiplayer auf zehn Karten, Commander-Modus per Tablet, Amphibien- und Marinefahrzeuge.
Battlefield 4 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Schlachtfelder von spektakulärem Realismus, Echtzeit-Zerstörung und fotorealistisches Licht: Der Krieg gewinnt ein filmisches Ausmaß. Die Dichte der Kulissen und die pyrotechnischen Effekte ergeben ein Chaos von packender Glaubwürdigkeit. Dieser visuelle Ehrgeiz, ausgefeilt und grandios, reiht das Spiel unter die technischen Schaustücke.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Der Nachfolger treibt Ausmaß und Spektakel noch weiter: riesige Karten, massive Zerstörung und gescriptete Ereignisse, die das Schlachtfeld mitten im Gefecht umwerfen. Seinen Trupp zu koordinieren, um ein Match zu drehen, schenkt intensive Befriedigung. Flott, grandios und technisch verblüffend, ein Multiplayer-FPS für epische Gefechte, in denen jede Sekunde zählt.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Vom Infanteristen zum Panzer- oder Helikopterpiloten zu wechseln, auf riesigen Karten, auf denen alles einstürzt, schafft ein taktisches Teamchaos, das stets nach der nächsten Runde ruft. Waffen und Gadgets freizuschalten belohnt jede Runde. Der Solomodus bleibt nebensächlich und die Balance spaltet, doch die Wucht der Schlachten und das Squad-Spiel halten einen zähen Mehrspieler-Sog.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Battlefield 4 setzt auf das Chaos eines wandelbaren Schlachtfelds und lässt Kulissen und Bauten inmitten massiver Online-Gefechte einstürzen, in denen jede Klasse und jedes Fahrzeug zählt. Über die Kampagne hinaus tragen Waffenfortschritt und Wettkampfmodi Hunderte von Stunden. Diese Mehrspieler-Großzügigkeit hält die Server bis heute belebt.
Ein ehrgeiziger Nachfolger mit chaotischem Start, der die Zerstörungs-Engine am Lebensende der Konsole an die Spitze trieb. In Mengen gepresst, bleibt er sehr zugänglich und ohne Wert, sein Reiz beruhte vor allem auf einem Multiplayer, dessen PS3-Server geschlossen sind. Sein Sammlerreiz ist gering, der eines Großserien-Militär-FPS ohne Knappheit oder dauerhafte Offline-Nachfrage.
Spaß zu mehreren
Großschlachten geben der Reihe ihren ganzen Reiz, wenn Trupps, Fahrzeuge und Zerstörung jede Karte in ein lebendiges Operationsgebiet verwandeln. Der Wettkampf belohnt Teamkoordination mehr als Solo-Heldentaten: einen Verbündeten decken, einen Punkt zurückerobern oder einen Heli fliegen schafft improvisierte Geschichten. Das Online-Spiel hängt von Servern ab, deren Fortbestand nicht mehr gesichert ist, doch die Formel bleibt berauschend.
Lohnt sich Battlefield 4 2026 noch?
Battlefield 4 hatte einen chaotischen Start, doch nach den Patches wurde es zu einer der beliebtesten Säulen der Reihe, und seine Server laufen noch. Karten wie Siege of Shanghai mit seinem einstürzenden Wolkenkratzer oder das von steigendem Wasser umgeformte Flood Zone zeigen eine Zerstörung und Dynamik, die berauschend bleiben. Der großangelegte Mehrspielermodus bleibt sein schlagendes Herz, noch heute aktiv und unterhaltsam. Die Solokampagne, gepflegter als die von BF3, bleibt nebensächlich. Für Fans von Team-Shootern lohnt der Titel klar noch.