Eine Rockstar Open World, die in einer Schule spielt. Der satirische Ton, der scharfe Humor und die Handlungsfreiheit replizieren GTA-DNA in einem Schulumfeld. Ein originelles und unvergessliches Erlebnis, zu Unrecht weniger gefeiert als andere Rockstar-Titel der Ära.
Euer Urteil
Kategorie
Open World1 Spieler16+
Beschreibung
Eine 2006 erschienene Open-World-Produktion von Rockstar, die die GTA-Formel in ein amerikanisches Internat überträgt. Man spielt den raufbeinigen Teenager Jimmy Hopkins, der sich zwischen Unterricht, Schlägereien und Streichen in den Schul-Cliquen nach oben arbeitet.
Bully im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
In ein gnadenloses Internat geworfen, klettert ein rebellischer Teenager die Ränge eines von Cliquen beherrschten Schul-Dschungels empor. Eine zugleich bissige und zärtliche Satire des Erwachsenwerdens, fängt die Erzählung die Jugend mit seltenem Humor und Genauigkeit ein. Unter der Provokation verläuft eine echte bittersüße Chronik, die Kult geblieben ist.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Ein offenes Internat zu durchstreifen, dem Unterricht in Minispielen zu folgen und dann auf dem Pausenhof seine Rechnungen zu begleichen webt eine erstaunlich fesselnde Schulroutine, in der jeder Tag Gadgets, Quests und Zonen freischaltet. Den Respekt der Cliquen zu gewinnen weckt unablässig die Lust voranzukommen. Die Zeitstruktur engt zuweilen ein, doch dieses lebendige, bissige Universum behält einen beständigen Reiz.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Vom Schuljahr getaktet, verbindet Jimmys Abenteuer Hauptmissionen, zu besuchende Unterrichtsstunden, Nebenaktivitäten und aufzuspürende Geheimnisse in einer wimmelnden Sandbox. Die Stadt zu erkunden, Fraktionen für sich zu gewinnen und alles auf 100% abzuschließen füllt lange Stunden. Diese Inhaltsdichte, typisch für Rockstar, verschafft dem Titel den hartnäckigen Ruf einer großzügigen offenen Welt.
Eine Rockstar-Sandbox, die die Open-World-Formel in ein Internat überträgt, wo Oberschul-Intrigen das urbane Verbrechen ersetzen, mit satirischem Ton. Im Westen noch recht verbreitet, liegt sein Interesse in diesem originellen Schauplatz im Katalog des Studios statt in Knappheit. Ein bei Rockstar-Fans geschätztes Stück, die eines seiner eigenwilligsten Spiele wollen.
Eine fragwürdige Moral
Ein englisches Internat zu überstehen klingt nach einer edlen Sache, doch die Methode läuft auf Zwillen-Geschosse, platzierte Knaller und die Herrschaft über den Schulhof per Prügelei hinaus. Als Rückkehr eines schikanierten Jungen verkauft, bedeutet der Alltag, selbst zum kleinen Schrecken der Schule zu werden, was man mit leicht schuldbewusstem Grinsen vollbringt.
Lohnt sich Bully 2026 noch?
Auf PS2 2006 erschienen, liefert Rockstar Games' Projekt eine Highschool Open World im fiktiven Internat Bullworth Academy. Der junge Jimmy Hopkins muss zwischen Cliquen, Unterricht und Konflikten navigieren, mit einer beißend humorvollen Inszenierung. Die Prügelsteuerung und das Kartenlesen bleiben lesbar, und die leicht altmodische britische Bildsprache funktioniert sehr gut. Kamera und 3D Modellierung sind gealtert. Empfehlung für autorengeprägte Open World Devote.