Ein Criterion-Meisterwerk und der absolute Höhepunkt der Serie. Der Takedown-Modus revolutioniert Arcade-Racing, indem Kollisionen zum Ziel werden. Großzügiger Inhalt, tadelloses Gameplay und berauschende Geschwindigkeit. Eines der besten PS2-Spiele über alle Genres hinweg.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel4 Spieler7+
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
2004 erschienen, erfand Burnout 3 die Reihe neu, indem es das "Takedown" – das Zerlegen der Gegner mitten im Rennen – zur zentralen Mechanik machte. Geschwindigkeitsgefühl, Crash-Physik und der von Stephanie Hawkins kuratierte Punk-Rock-Soundtrack reihen es unter die größten Rennspiele aller Zeiten ein.
Burnout 3 - Takedown im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Schwindelerregendes Tempo, Bewegungsunschärfe und spektakuläre Massenkarambolagen in Zeitlupe: Alles feiert den Crash als wahres Feuerwerk. Der Glanz der mit Vollgas durchquerten Kulissen steigert das berauschende Gefühl. Diese visuelle Verschwendung, schnittig und lesbar, macht jeden Crash zum Gipfel der Inszenierung.
Aufgeladen, türmt die lizenzierte Auswahl Punk, Rock und Electro auf, um das extreme Tempo und die spektakulären Massenkarambolagen der Rennen zu begleiten. Die nervösen Tracks treiben das Adrenalin hoch und passen zur Raserei der Crashs. Diese wütende Klangenergie, perfekt im Einklang mit dem reinen Arcade des Spiels, elektrisiert jede Sekunde.
Gameplay
"Meisterhaft"
Den Gegner ins Drumherum zu rammen ist kein Unfall mehr, sondern das Herzstück des Spiels: Jeder Takedown lädt einen Boost auf, der das Rennen in ein gewalttätiges, jubelndes Ballett verwandelt. Das schwindelerregende Tempo und die Übersichtlichkeit der Kollisionen treffen noch immer ins Schwarze. Ein Cocktail aus purem Arcade, perfekt zwischen Angriff und Fahren austariert, behält eine Schärfe, die kaum ein Rennspiel erreicht.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Hier ist das Rammen der Rivalen kein Unfall mehr, sondern das Ziel: Ein Takedown, bei dem man einen Gegner in die Kulisse schleudert, schenkt eine brutale, urkomische Befriedigung. Das Tempo erreicht neue Höhen, der Boost verkettet sich endlos, und Crashs werden zur Kunst. Aggressiv, spektakulär und brutal süchtig machend, wohl der Gipfel der Reihe.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Den Unfall des Gegners mitten im Rennen zu provozieren, um seinen Boost augenblicklich aufzuladen, verwandelt Aggressivität in einen Motor des Vergnügens, bei dem jeder Takedown nach dem nächsten verlangt. Der Crash-Modus und das Vorankommen durch die Events entfachen die Session ohne Unterlass. Eine gewisse Wiederholung zeichnet sich schließlich ab, doch diese stilisierte Gewalt und dieser ununterbrochene Geschwindigkeitsstrom bleiben teuflisch fesselnd.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Eine lange Liste von Events, vom Rundkurs bis zum spektakulären Crash-Modus, entfaltet Inhalte, die man Rennen für Rennen auskostet. Fahrzeuge freizuschalten, die Bestzeit zu jagen und perfekte Massenkarambolagen auszulösen hält die Hände am Pad. Diese Fülle an Events, befeuert von flottem Wiederspielwert, macht den Titel zu einer bleibenden Referenz des Arcade-Racers.
Ein Höhepunkt von Criterions Arcade-Racing, gelobt für sein berauschendes Tempo und ein Takedown-System, das den Crash zur Waffe macht, als Genreklassiker gesehen. Im Westen noch verbreitet, liegt sein Interesse in diesem Höhepunktruf statt in Knappheit. Ein erstklassiges Stück für Arcade-Racing-Fans, die den gefeiertsten Teil der Reihe auf der Konsole wollen.
Spaß zu mehreren
Ein Gipfel des aggressiven Rennsports, bei dem Gewinnen nicht genügt: Man schickt Rivalen mit Takedowns von freudiger Brutalität ins Bühnenbild. Der Wettkampf wird zum Nervenduell, eine Mischung aus Fahren und gut platzierten fiesen Treffern, die die ganze Couch aufschreien lassen. Spektakulär und zugänglich, reiht es brutale Wendungen und Lachanfälle aneinander und macht ständig Lust auf Rache.
Lohnt sich Burnout 3 - Takedown 2026 noch?
Auf PS2 2004 erschienen, gilt Criterions dritter Teil vielen als Höhepunkt der Reihe. Der Takedown, jener aggressive Kontakt, der den Gegner ins Dekor schleudert, verwandelt jedes Rennen in eine fortlaufende Schlägerei, ohne die Reinheit des Fahrgefühls je zu beschädigen. Das Geschwindigkeitsgefühl gehört nach wie vor zum Klarsten, was das Genre je hervorgebracht hat, die Crash Replays haben ihre düstere Freude bewahrt und die Crash FM Jingles geben dem Spiel weiterhin einen ganz eigenen Ton.