Call of Duty Black Ops II wagt den Sprung ins Jahr 2025 mit einer verzweigten Erzählkampagne und erneuertem kompetitivem Multiplayer. Unvergessliche Schurken, originelles Strike Force. Ein ehrgeiziges CoD das liefert.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter4 Spieler18+
Koop
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Activision-Ego-Shooter zwischen 1980er-Operationen und der nahen Zukunft 2025. Veröffentlicht von Activision, erschienen in Brasilien im November 2012. Kampagne mit mehreren Enden je nach Entscheidungen, erweiterter kooperativer Zombie-Modus, stark anpassbarer Online-Mehrspielermodus und Drohnen. Brasilianische Version.
Call of Duty - Black Ops II im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Sein Markenzeichen ist der scharfe Kontrast zweier Epochen: einerseits der dreckige, erdige Kalte Krieg der 1980er (Afghanistan, Angola, Panama); andererseits eine glatte nahe Zukunft von 2025 aus Drohnen, holografischen Interfaces, Neon und klaren Linien. Dieser Bruch zwischen schmutziger Vergangenheit und steriler Zukunft prägt die gesamte Inszenierung.
Jack Walls Soundtrack passt mit kalten elektronischen und industriellen Texturen zur nahen Zukunft des Spiels. Der Coup: Trent Reznor (Nine Inch Nails) schrieb das Hauptthema und verlieh ihm eine angespannte Dunkelheit, einzigartig in der Reihe. Diese Zusammenarbeit hebt den Score hervor, zwischen martialischer Strenge und modernem Puls.
Zwischen Kaltem Krieg und naher Zukunft wechselnd, führt dieser Teil Entscheidungen ein, die das Schicksal seiner Figuren wirklich beugen. Von einem charismatischen Antagonisten und unerwarteten Dilemmata getragen, gewinnt die Erzählung an Tiefe und Konsequenz. Diese erzählerische Kühnheit hebt sich klar von der Routine des Kriegs-Blockbusters ab.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Der Nachfolger führt Entscheidungen ein, die die Kampagne formen, und einen taktischeren futuristischen Mehrspieler, ohne seine legendäre Flottheit zu verlieren. Der Zombie-Modus wächst weiter, für rasende Koop-Abende. Seine Klassen anzupassen und im Ranking zu klettern, bleibt brutal süchtig machend. Flott, reich und großartig umgesetzt, ein Multiplayer-FPS, der die Formel mit Bravour erneuert.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Die verzweigte Kampagne und die Strike-Force-Missionen eröffnen das Spektakel, doch der Sog liegt im futuristischen Multiplayer und seinem „Pick 10"-Klassensystem: zehn Punkte, frei auf Waffen, Perks und Aufsätze verteilbar, für endlose Anpassung samt rangiertem League Play. Der Zombies-Modus wächst mit TranZit und dem Grief-Modus, Spieler gegen Spieler gegen Horde. Die KI bleibt repetitiv, doch die Freiheit beim Build zieht pausenlos hinein.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Die verzweigten Story-Entscheidungen, die das Ende beeinflussen, laden schon zum erneuten Durchspielen ein, doch es ist das ganze Ökosystem, das fesselt: dicht anpassbarer kompetitiver Mehrspieler, Strike-Force-Missionen und ein um geheimnisreiche Szenarien erweiterter Zombies-Modus. Karten und Freischaltungen zu meistern verschlingt Monate. Diese Vielseitigkeit erklärt, warum man lange nach Release zurückkehrt.
Die japanische Fassung von Call of Duty Black Ops II, in synchronisierter und untertitelter Form für den lokalen Markt herausgegeben, etwas weniger verbreitet als die westlichen Ausgaben. Diese Veröffentlichung reizt vor allem Fans japanischer Auflagen eines weltweiten Shooter-Franchise. Ihr Interesse liegt in dieser Lokalisierungsarbeit und lokalen Auflage statt in Knappheit.
Spaß zu mehreren
Der Koop-Zombiemodus wird hier um den Grief-Modus erweitert, in dem zwei Spielerteams mitten in der Horde aufeinandertreffen, ohne sich beschießen zu können, sowie um das ehrgeizige TranZit, das seine Zonen per Bus verbindet. Das kompetitive Spiel erhält das gewertete League Play, das den Aufstieg über Divisionen strukturiert. Die offiziellen Server der Ära sind nicht mehr garantiert, doch der Nervenkitzel, den Gegner zu sabotieren und zugleich die Untoten zu überleben, bleibt ein Genuss unter Freunden.
Lohnt sich Call of Duty - Black Ops II 2026 noch?
Black Ops II bleibt eines der ehrgeizigsten Call of Duty, fast das einzige, das eine verzweigte Kampagne wagt, deren Entscheidungen das Ende wirklich verändern. Der Sprung ins Jahr 2025 und die Strike-Force-Missionen verleihen ihm eine eigene Note, und Raul Menendez hebt sich als denkwürdiger Antagonist hervor. Der Zombies-Modus setzt die bewährte Formel großzügig fort. Der kompetitive Mehrspielermodus leidet unter der Serverflaute auf PS3. Für seine kühne Kampagne, sein sorgfältiges Schreiben und lokale Zombies behält der Titel heute echtes Interesse.