Call of Duty Ghosts baut eine neue Mythologie mit einer besiegten amerikanischen Fraktion und einem Maskottchenhund. Originelle Solo-Kampagne, solider aber weniger herausragender Multiplayer.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter4 Spieler18+
Koop
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Activision-Ego-Shooter, in dem eine Geistereinheit ein durch einen Orbitalangriff geschwächtes Amerika verteidigt. Veröffentlicht von Activision, erschienen in Europa im November 2013. Kinematische Kampagne mit Begleithund Riley, kooperativer Extinction-Modus, überarbeiteter Online-Mehrspielermodus und dynamische Karten. Europäische Version.
Call of Duty - Ghosts im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Ghosts erdenkt ein besiegtes, verwilderndes Amerika. Von Vegetation überwucherte Vororte, ein trostloses Niemandsland, Ruinen, die ein Widerstand bedrängt: Die Art Direction malt eine gestürzte Supermacht. Das Spiel eröffnet auch neue Schauplätze, orbitale Schwerelosigkeit und Unterwassertiefen, und folgt zeitweise einem Hund mit Kamerageschirr, dessen tiefer Blick eine frische Perspektive bietet.
Fern vom Blockbuster-Getöse der Vorgänger nimmt die Musik einen dunklen, verhaltenen Ton an. Tiefe Streicher, elegische Motive und gespannte Flächen begleiten eine am Boden liegende Nation, die als Aufständische kämpft. Die Partitur tauscht triumphale Größe gegen eine Trauerschwere, passend zu einer Seite, die alles verloren hat und ums Überleben kämpft statt um den Sieg.
Ein Infinity Ward Teil: Call of Duty - Ghosts imaginiert ein geschwächtes Amerika, in dem eine Eliteeinheit einen asymmetrischen Krieg führt, mit einer inszenierten Kampagne aus Unterwasser-, Weltraum- und steuerbaren Kampfhund Sequenzen. Das spektakuläre Tempo, das präzise Gunplay und der ausgebaute Mehrspieler bleiben für Fans der Reihe wirksam. Die durchwachsene Aufnahme, die schwindenden Server und eine ausgereizte Formel wiegen schwer. Ein ordentlicher Shooter für Freunde inszenierter Militäraction.