Beschreibung
Ein Zellklumpen belebt Leichen, um aus einem sich endlos wandelnden Schloss zu entkommen. Veröffentlicht von Motion Twin, weltweit 2018 erschienen. Knackiger Kampf, endgültiger Tod, der den Lauf neu startet, freischaltbare Waffen und Kräfte und flüssige Pixelkunst.
Dead Cells im Test
Im letzten Moment ausweichen, kontern, zuschlagen und sofort weiter: das Waffengefühl grenzt an Besessenheit und packt einen binnen Minuten. Die Roguelite-Struktur bestraft, ohne zu frustrieren, denn der Tod entfacht stets die Lust auf den nächsten Wahnsinn. Metroidvania-Abzweige laden zum Durchstöbern jedes Winkels ein. Flüssige Pixelkunst, voller Mobilkomfort, ungebrochene Schärfe gegen jüngste Konkurrenz.
Schlagen, mit einer Rolle ausweichen, ohne Pause Treffer verketten: Der Kampf schnalzt mit jubelnder Flüssigkeit. Jeder Lauf reicht frische Waffen und einen neu geformten Parcours, so entfacht der Tod sofort neue Lust. Das nervöse Tempo und die Fülle des Arsenals halten eine berauschende Spannung, die nie abstumpft.
Schlagen, ausweichen, im Sekundenbruchteil parieren und dann eine Tür in einen unbekannten Raum eintreten: die messerscharfe Wucht des Kampfes ist der erste Haken. Sterben wirft an den Anfang zurück, doch Waffen, Mutationen und freigeschaltete Abkürzungen bleiben, sodass jeder Versuch ein Stück weiter beginnt. Waffen mit radikal anderem Verhalten reizen zum Neuversuch "nur um die zu testen". Vorbehalt: Der Permatod kann frusten, wer ungern alles verliert.