Eine reizende Retro-Hommage an 16-Bit-Monster-RPGs, mit 200 Disc-Kreaturen und sauberem Pixel-Art. Klassisch bis ins Mark, daher mechanisch etwas angestaubt, aber aufrichtig und angenehm.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Zwei junge Tamer erkunden eine von Handheld-Konsolen inspirierte Welt, um Disc Creatures zu fangen und ein Geheimnis zu lüften. Veröffentlicht von Picorinne Soft, weltweit 2020 erschienen. Über zweihundert fangbare Wesen, rundenbasierte Kämpfe, monochrome Retro-Pixelgrafik und lokale Spielerduelle.
Disc Creatures im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Eine offen herzliche Hommage an die Monster-RPGs der Game-Boy-Ära, bewegt sich diese Retro-Reise mit entwaffnender Aufrichtigkeit. Unter der nostalgischen Pixelkunst webt das Abenteuer eines jungen Forschers eine arglose Freundschaft zwischen Tamer und Kreaturen. Schlichtes, doch berührendes Schreiben, das den stillen Zauber der alten Klassiker neu erweckt.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Eine Retro-Hommage an 16-Bit-Fang-RPGs, lässt Disc Creatures über zweihundert Disc-Kreaturen aufspüren, entwickeln und archivieren, in einem Index, der das Durchkämmen jeder Ecke verlangt. Über die Hauptquest hinaus fesseln seltene Varianten, versteckte Zonen und das Vervollständigen des Registers. Dieser bewusst altmodische Charme, in dem das Komplettieren des Kompendiums zur sanften Obsession wird, prägt seine Langlebigkeit.
Unter ihren liebevoll retro Pixeln verbirgt Disc Creatures Bosskämpfe, die die Nostalgiekarte ohne Faulheit spielen. Gegnerische Trainer stellen stimmige Teams auf und zwingen dich, das Typensystem mit Feingefühl zu nutzen. Der Reiz liegt in der Balance aus Hommage und Taktik, in der jedes Duell an die goldene Ära der Handheld-Monsterfänger erinnert.