F.E.A.R. 2 Project Origin ist die Fortsetzung des Horror-FPS mit Michael Becket und immer noch erschreckendem Alma. Klaustrophobische Atmosphäre, solides Gunplay, effektive Horrorsequenzen. Ehrliche Fortsetzung aber weniger eindrucksvoll als der erste.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter1 Spieler18+
Beschreibung
Fortsetzung von Monolith Productions' Horror-FPS, die die Action auf einen neuen Protagonisten und die erschreckenden Ursprünge von Alma Wade zentriert. Veröffentlicht von Warner Bros., erschienen in Europa im Februar 2009. Neue Erzählung mit Antworten über Alma, abwechslungsreichere Umgebungen, erweitertes Arsenal, bewahrte taktische Zeitlupe und Begegnungen mit übernatürlichen Wesen.
F.E.A.R. 2 - Project Origin im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Die Art Direction gipfelt in der ballistischen Zeitlupe. Der beschleunigte Reflex verlangsamt die Welt, und der Schirm füllt sich dann mit Spuren schwebender Kugeln, in der Luft erstarrten Gipssplittern, in Zeitlupe in Funkenwolken zurückgeschleuderten Feinden. Dieses Ballett zerlegter Zerstörung, lesbarer als Chaos in Echtzeit, wird zum visuellen Bravourstück des Spiels, eine Bild für Bild gesehene Feuergefecht-Choreografie.
Der klangliche Kontrast stellt die Angst dem Getöse der Maschine gegenüber. Die Horrorpassagen spielen in der Stille, der Klang eines Atems, ein fernes Knarren, das Flüstern eines Kindes, dann setzt das Spiel einen an die Steuerung einer Panzerrüstung und die Mischung explodiert: Servos, schwere Kanonen, zermalmtes Blech decken alles.
Die Erzählung ist die einer Heimsuchung, die einen Körper will. Alma, der Geist einer von psychischen Experimenten zerbrochenen Frau, sucht nicht mehr nur Rache: Sie will sich fortsetzen und wirft ihr Auge auf den Soldaten, den man verkörpert. Die Jagd wird zur fleischlichen Obsession, bis zu einem Ende, in dem das Opfer wider Willen zum Erzeuger wird.
Eine Fortsetzung von Monoliths Horror FPS: F.E.A.R. 2 Project Origin führt die Verbindung aus Zeitlupen Gunplay und übernatürlichem Terror rund um Alma fort, mit abwechslungsreicheren Umgebungen, verstärkter Horrorinszenierung und Exoskelett Sequenzen. Die flotten Feuergefechte unter Bullet Time, die solide KI und die verstörende Atmosphäre sprechen Genrefreunde an. Eine gewisse Linearität und ein weniger überraschendes Grauen als im ersten Teil wiegen etwas. Ein guter Shooter für Freunde flotter FPS.