Direkter Nachfolger von FFX mit Yuna als Hauptprotagonistin. Der radikale Tonwechsel, das Kampfwechselsystem für Jobs und der Elektro-Pop-Soundtrack sind beunruhigend, aber liebenswert. Ein energiegeladenes und anderes RPG, für seine Originalität trotz kontroversem Erzählstil geschätzt.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Ein direktes FFX-Sequel aus dem Jahr 2003, das zwei Jahre später nach Spira zurückkehrt. Square Enix nimmt sich auffällige Freiheiten: ein leichterer Ton, eine ausschließlich weibliche Besetzung (Yuna, Rikku, Paine) und ein Dressphere-System, mit dem man Klassen mitten im Kampf wechseln kann. Ungewöhnlich, aber mechanisch tief, und ein großer kommerzieller Erfolg.
Final Fantasy X-2 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Die Art Direction macht ein verwandeltes Spira zu einem Feld freier Erkundung. Zwei Jahre nach der ersten Erzählung schickt die Fortsetzung den Spieler in eine bekannte, aber veränderte Welt zurück, die die Gullwings per Luftschiff auf der Suche nach vergessenen Sphären überfliegen. Vertraute Orte neu gezeichnet, wieder geöffnete Ruinen, Regionen durch eine nach Belieben durchstreifte Karte verbunden als Schatzjägerinnen.
Der Soundtrack treibt den Kampf in eine schnelle, jazzige Energie. Das Spielsystem beschleunigt die Action in Echtzeit, und die Kampfmusik folgt dieser Nervosität: synkopierte Rhythmen, funky Bass und lebhaftes Blech, die das Verketten der Züge antreiben. Fern der orchestralen Weite von FFX sprühen die Kampfthemen von einer Pop-Vitalität und modellieren ihren Schwung auf ein offensives System, das keinen Atem lässt.
Ein direkter Nachfolger von Final Fantasy X, der erste nummerierte Nachfolger der Reihe, der die Feierlichkeit gegen ein Frauentrio und ein dynamisches, an die klassischen Klassen angelehntes Job-System tauscht. Im Westen noch recht verbreitet, liegt sein Interesse in dieser tonalen Kühnheit innerhalb der Saga statt in Knappheit. Ein erstklassiges Stück für JRPG-Fans, die einen untypischen Teil der PS2-Ära wollen.
Ein Kult-Cover
Der Schwere des ersten Teils den Rücken kehrend, zeigt das Artwork Yuna in Abenteurer-Montur, Pistolen in der Hand, vor hellen Pop-Farben. Das pinkfarbene Logo und die verspielte Pose kündigen eine lebhaftere, fast unbeschwerte Geschichte an. Dieser bewusste Kontrast zum Vorgänger macht es zu einem klar wiedererkennbaren Cover, dem Sinnbild eines neu erfundenen Spira.
Lohnt sich Final Fantasy X-2 2026 noch?
Auf PS2 2003 in Japan und 2003 sowie 2004 im Westen erschienen, erweitert Square Enix' Projekt das Spira Abenteuer zwei Jahre nach Final Fantasy X mit leichterem Ton und einem Dressphere System, das Klassen mitten im Kampf wechselt. Der aktive Echtzeitkampf gewinnt an Lebendigkeit, und die erzählerische Freiheit öffnet mehrere Enden. Die International plus Last Mission Version ergänzt einen Roguelike Modus und neue Missionen. Empfehlung für Final Fantasy Devote.