Ein monochromes Metroidvania, in dem eine Katze einen Mech steuert. Der Kniff, dass die Katze den Anzug verlässt, um durch enge Stellen zu schlüpfen, würzt die Erkundung. Kurz, sauber, voll leisem Humor. Ein netter Indie-Erfolg ohne Längen.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler3+
Beschreibung
Eine Katze steigt in einen Mech, um eine verseuchte Raumstation zu erkunden und ihren Besitzer zu retten. Veröffentlicht von Devolver Digital, weltweit 2019 erschienen. Wechsel zwischen Maschine und Pfote, um enge Spalten und Flüssigkeiten zu überwinden, Upgrades und ein monochromer Retro-Look.
Eine Maus, die einen Roboter steuert, stellt sich übergroßen Bedrohungen in einem Monochrom, das alles auf die Lesbarkeit der Bewegung setzt. Den Mecha im richtigen Moment zu verlassen wird zu einem riskanten, berauschenden Wagnis gegen riesige Wächter. Die Kompaktheit des Spiels verdichtet nervöse Duelle, in denen jeder Schritt zählt, und beweist, dass ein kleines Format hart zuschlagen kann.
Ein verkanntes Juwel
Hinter dem Anfangsgag, einer Katze im Mech, steckt ein kompaktes Metroidvania von erstaunlicher Präzision, in dem man die Wendigkeit der Katze gegen die Wucht der Maschine tauscht. Der monochrome Look mag als Retro-Spielerei gewirkt haben. Das wird ihm nicht gerecht: straffes Tempo und kluges Design machen es zum idealen Häppchen für Metroidvania-Fans.
Lohnt sich Gato Roboto 2026 noch?
Gato Roboto nimmt eine bewährte Formel, das Mecha-Metroidvania, und reduziert sie mit seltener Intelligenz aufs Wesentliche. Der Wechsel zwischen der agilen Katze und der mächtigen Maschine, um Engstellen und Flüssigkeiten zu überwinden, schafft einen flüssigen Rhythmus, der nie den Faden verliert. Die monochrome Retro-Ästhetik bekennt sich zu ihrer Schlichtheit und gewinnt Charakter. Es ist kurz, hier eine Tugend, weil nichts zerfasert und alles lesbar bleibt. Für Genre-Einsteiger oder als gut dosierter Happen bleibt es voll empfehlenswert.