Vice City taucht in das sonnige, kriminelle Miami der 1980er von außergewöhnlichem kulturellen und musikalischen Reichtum ein. Neon-Atmosphäre, ikonischer Soundtrack und kinematografisches Erzählen fügen sich perfekt zusammen. Ein Open-World-Meisterwerk, zu den besten Leistungen der PS2 gehörend.
Euer Urteil
Kategorie
Open World4 Spieler18+
Beschreibung
Ein entscheidendes Sequel von Rockstar North aus dem Jahr 2002, das die Formel von GTA III in das pastellfarbene Vice City der 1980er-Jahre versetzt. Tommy Vercetti arbeitet sich durch die Verbrecherpyramide eines Synthwave-Floridas, getränkt in Scarface- und Miami-Vice-Atmosphäre. Allein Soundtrack und Drehbuch heben das Spiel zum Generationen-Highlight.
Grand Theft Auto - Vice City im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Rosa Neon, Palmen und untergehende Sonne: Vice City erweckt die Vorstellungswelt der 80er mit einer vibrierenden Pastellnostalgie wieder. Die Sorgfalt für die Stimmung und die stilistische Geschlossenheit machen die Stadt zu einer eigenständigen Figur. Diese visuelle Identität, bunt und ikonisch, bleibt eine der eindrücklichsten im Videospiel.
Ein nostalgischer Tauchgang in die 1980er: Das Spiel lässt über seine Radios eine Lawine aus Synthpop-, New-Wave- und Disco-Hits von unwiderstehlich zeitgetreuer Genauigkeit laufen. Jeder Sender wird zum Film-Soundtrack und veredelt das Neon-Fahren. Diese lizenzierte Auswahl, perfekt im Einklang mit der Miami-Stimmung, bleibt eine unvergessliche klangliche Madeleine.
Losgelassen in einem neongetränkten Miami der 1980er, baut ein ehrgeiziger Ganove sein Imperium durch Verrat und kühne Coups auf. Eine unverhohlene Hommage an das Gangsterkino, quillt die Erzählung über vor schillernden Figuren und Kultsprüchen. Ihr Retro-Schwung und ihre bissige Ironie haben nichts von ihrem Reiz verloren.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Ein Eintauchen in ein fantasiertes Miami der 80er, getränkt in Neon, Pastelltöne und einen Kult-Soundtrack: Schon die Atmosphäre schenkt ein sofortiges Vergnügen. Die Stadt im Cabrio zu durchstreifen, die kriminelle Leiter zu erklimmen und alles in die Luft zu jagen, hält ohne Pause in Atem. Stilvoll, witzig und herzlich, eine offene Welt, deren Atmosphäre unerreicht bleibt.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Eine Neonstadt der 80er zu durchstreifen und dabei Mission um Mission sein kriminelles Imperium aufzubauen webt einen Aufstieg, dessen Soundtrack und Atmosphäre sofort verschlingen. Geschäfte zu kaufen, Waffen und Verstecke freizuschalten entfacht beständig die Lust voranzukommen. Fahrverhalten und Gunplay sind gealtert, doch dieser stilvolle Rahmen und diese Spielfreiheit bewahren eine hartnäckige Anziehungskraft.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Ein kriminelles Imperium in einer neongetränkten 80er-Jahre-Stadt aufzubauen entfaltet eine offene Welt voller Missionen, Verstecke und Geheimnisse. Sein Revier auszuweiten, Boni zu jagen und durch die Stadt zu cruisen dehnt das Abenteuer weit über die Geschichte hinaus. Diese Dichte, getaucht in eine Kult-Atmosphäre, begründet eine Langlebigkeit, die Fans noch am Leben halten.
Eine Rockstar-Krimi-Sandbox, getränkt in Neon und Musik der 1980er in einer Miami-inspirierten Stadt, gelobt für ihre Stimmung und ihren Soundtrack. Im Westen noch sehr verbreitet, liegt ihr Interesse in dieser starken Identität und ihrem Status als Konsolenklassiker statt in Knappheit. Ein erstklassiges Stück für Open-World-Fans, die den retro-lastigsten Teil der Saga wollen.
Spaß zu mehreren
Eine kriminelle 80er-Postkarte, auch gemeinsam genossen, während das Pad herumgeht und die Truppe die Schießereien, Verfolgungsjagden und Kult-Radiosender kommentiert. Der gemeinsame Spaß kommt von den selbst erfundenen Mutproben in diesem sonnendurchfluteten Sandkasten und den Lachanfällen über die kleinste Katastrophe. Ohne direktes Aufeinandertreffen ist es die totale Freiheit des Geländes, die den Abend um den Bildschirm schweißt.
Ein Kult-Cover
Elektrisches Pink und Neonblau rinnen über das Schachbrett aus Vignetten: Vice City erweckt schlagartig das grelle Miami der 1980er. Palmen, Pistolen und ein Pastell-Sonnenuntergang sättigen das Bild mit ungenierter Pop-Nostalgie. Diese chromatische Explosion, sofort erkennbar, bleibt eine der stilvollsten und meistkopierten Gestaltungen der Reihe.
Eine fragwürdige Moral
Die Karriereleiter der Unterwelt hinaufzuklettern bedeutet hier, sich jedes Fahrzeug ungefragt zu leihen, zwielichtige Aufträge zu erledigen und fröhliches Chaos über eine ganze Stadt zu säen, die einem ausgeliefert ist. Das Spiel verpackt alles in eine pointierte Satire, was den Spieler nicht hindert, Vergehen mit vergnügtem Grinsen aneinanderzureihen, ganz in seinem Element als Ganove.