Vice City Stories von PSP portiert, erzählt die Ursprünge von Victor Vances Reich in einem sorgfältig präsentierten Miami. Das GTA-Gameplay ist trotz portabler Ursprünge vollständig. Sehr genießbar für Vice City-Fans, die die Mythologie der Stadt vervollständigen möchten.
Euer Urteil
Kategorie
Open World4 Spieler18+
Beschreibung
Ein PS2-Spin-off von Ende 2006, eine Portierung des PSP-Originals. Rockstar Leeds kehrt mit Vic Vance, dem Bruder des Lance aus Vice City, in das Vice City der 1980er-Jahre zurück. Kompakt, aber gut getaktet: das Empire-Building-System lässt den Spieler kriminelle Geschäfte Stadtteil für Stadtteil aufbauen.
Grand Theft Auto - Vice City Stories im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Ein nostalgischer Tauchgang in die 1980er: Das Spiel lässt über seine Radios eine Lawine aus Synthpop-, New-Wave- und Disco-Hits von unwiderstehlich zeitgetreuer Genauigkeit laufen. Jeder Sender wird zum Film-Soundtrack und veredelt das Neon-Fahren. Diese lizenzierte Auswahl, perfekt im Einklang mit der Miami-Stimmung, bleibt eine unvergessliche klangliche Madeleine.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Rückkehr in die sonnendurchflutete Neon-Stadt, um ein kriminelles Imperium von Grund auf aufzubauen, Territorien zu erobern und Rivalen zurückzudrängen. Die Mischung aus ungezügelter Action, Management und Retro-Stimmung schenkt ein sofortiges, süchtig machendes Vergnügen. Die Sandkasten-Freiheit bleibt intakt, der Stil so bissig wie eh. Eine großzügige offene Welt, die die Legende brillant fortsetzt.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Die Neonstadt wieder aufzugreifen, um ein Imperium aufzubauen, indem man diesmal Mission um Mission seine eigenen Geschäfte führt, fügt dem kriminellen Sandkasten eine Management-Ebene hinzu. Sein Territorium auszuweiten und Waffen und Fahrzeuge freizuschalten entfacht unablässig das Vorankommen. Die Handheld-Portierung zeigt ihre technischen Grenzen, doch diese 80er-Atmosphäre und diese Spielfreiheit bewahren einen unmittelbaren Reiz.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾1,3 GB📅06/03/2007
Veröffentlicht von Rockstar Games
Grand Theft Auto - Vice City Stories (PS2): Preis, Wert & Seltenheit
Eine Konsolenumsetzung des tragbaren Grand-Theft-Auto-Teils, der ins Vice City der 1980er zurückkehrt, ein Prequel, das die Retro-Stimmung der Saga fortführt. Im Westen noch recht verbreitet, liegt sein Interesse in diesem Status als Ergänzung einer Vorzeigelinie statt in Knappheit. Ein zugängliches Stück für Open-World-Fans, die den Vice-City-Zyklus auf der Konsole vervollständigen wollen.
Spaß zu mehreren
Eine sonnendurchflutete Rückkehr in den kriminellen Sandkasten, auch gemeinsam rund um den Bildschirm gelebt, während jeder seine Untat vorschlägt und das Pad von Hand zu Hand geht. Der geteilte Spaß ruht auf improvisierten Mutproben und dem Schauspiel eines Spielplatzes, der nur darauf wartet, zweckentfremdet zu werden. Fern jeder direkten Rivalität sind es die ungezügelte Freiheit und die urkomischen Katastrophen, die die Truppe für endlose Sessions versammeln.
Ein Kult-Cover
Das emblematische Raster wieder aufgreifend, spielt Vice City Stories das pastellfarbene Miami erneut durch, verdunkelt den Ton aber leicht ins Malvenfarbene und Dämmrige. Die Vignetten — Waffen, Strand, Motorräder — destillieren eine 80er-Nostalgie, etwas rauer als das Vorbild. Stimmig und sofort erkennbar, führt das Cover die Bildidentität des Zyklus elegant fort.
Eine fragwürdige Moral
Die Karriereleiter der Unterwelt hinaufzuklettern bedeutet hier, sich jedes Fahrzeug ungefragt zu leihen, zwielichtige Aufträge zu erledigen und fröhliches Chaos über eine ganze Stadt zu säen, die einem ausgeliefert ist. Das Spiel verpackt alles in eine pointierte Satire, was den Spieler nicht hindert, Vergehen mit vergnügtem Grinsen aneinanderzureihen, ganz in seinem Element als Ganove.