Grid 2 ist die Fortsetzung die auf reines Fahren ohne Cockpit-Ansicht mit akzentuierten Geschwindigkeitsempfindungen setzt. Zugänglicher als der erste, weltweiter Wettbewerb, angereicherter Multiplayer. Anders aber angenehm für Rennspielfans.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel2 Spieler3+
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Fortsetzung des Codemasters Arcade-Rennspiels, das das TOCA-Erbe mit einem RaceNet-Online-Community-Evolutionssystem verfeinert. Veröffentlicht von Codemasters, erschienen in Europa im Mai 2013. Über 50 lizenzierte Autos, RaceNet für Community-Herausforderungen, WSR World Series Racing-Karrieremodus, mehrere Disziplinen und 12-Spieler-Online-Multiplayer. Europäische Version.
Grid 2 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Nahezu fotografische Wiedergabe der Boliden, realistische Strecken und natürliches Licht: Codemasters' Rennen erreicht einen hochmodernen Realismus. Die Sorgfalt für mechanische Details und der Glanz der Umgebungen beeindrucken in jeder Kurve. Diese visuelle Strenge, elegant und ausgefeilt, zeigt den Anspruch des Studios in Sachen Simulation.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Der Nachfolger verfeinert die Formel mit zugänglicherem Fahren und noch poliertem Spektakel, in dem jedes Rennen zur erbitterten Schlacht wird. Das Vergnügen entspringt dieser sofortigen Intensität, in der Drifts und Überholmanöver in einer Flut von Sensationen verketten. Flott, lesbar und großartig umgesetzt, ein Racer, der alles auf den Reiz des Nahkampfrennens setzt, ideal für Fans spektakulären Fahrens.
Ein Grid-Nachfolger, stärker auf Arcade-Zugänglichkeit ausgerichtet, von Fans des simulationslastigeren Originals zwiespältig aufgenommen. Breit gepresst, bleibt er unauffällig und gering bewertet, ohne eigene Knappheit. Sein Sammlerreiz ist begrenzt: ein Mittelteil einer soliden Rennreihe, ohne das Prestige des ersten und die Finesse des nächsten, kaum gesucht über Komplettismus hinaus.
Spaß zu mehreren
Ein Rennen mit realistischer, aber rasanter Positionierung, in dem Zweikampf am Limit und Schadensmanagement den Strecken-Duellen Tiefe geben. Der Wettkampf belohnt kontrollierte Aggression und kalkuliertes Risiko, in einer engen Rivalität, in der jedes Überholmanöver zählt. Der lokale Splitscreen bietet intensive Duelle, während das ursprüngliche Online von Servern abhängt, deren Betrieb nicht mehr garantiert ist.
Lohnt sich Grid 2 2026 noch?
Grid 2 wählt einen arcadigeren Ansatz als sein Vorgänger und setzt auf pures Rennen, gesteigerte Geschwindigkeitsempfindungen und einen spektakulären weltweiten Wettbewerb. Der Wegfall der Cockpit-Ansicht enttäuschte Puristen, doch das Fahren bleibt packend und das sorgfältige Schadensmodell bewahrt die Intensität. Zugänglicher und flotter, stellt es das sofortige Vergnügen über die Simulationsstrenge. Der erweiterte Mehrspielermodus verlängerte das Erlebnis zum Start. Anders als das Original, ohne es zu übertreffen, bleibt der Titel vergnüglich für alle, die schillernde und berauschende Rennen suchen, sofern man seine massentauglichere Wende akzeptiert.