Guilty Gear Xrd Sign ist der GG-Saga-Reboot mit revolutionärer 3D-Cel-Shading-Grafik die perfekt 2D imitiert. Tiefes technisches Gameplay, ikonische Charaktere überarbeitet. Ein meisterhafter Neuanfang für die Saga.
Euer Urteil
Kategorie
Kampfspiel2 Spieler12+
Beschreibung
Reboot von Arc System Works' 2.5D Guilty Gear-Kampfspiel, das Cel-Shading-Grafik und die wettbewerbsfähige Tiefe des Genres verbindet. Veröffentlicht von Arc System Works, erschienen in Europa im Juni 2015. 15 Charaktere zum Start, umfangreicher skriptbasierter Storymodus, kompetitiver Online-Versus-Modus, charakteristisches technisches Kampfsystem und Cel-Shading-Kunstrichtung. Europäische Version.
Guilty Gear Xrd - Sign im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Eine verblüffende technische Meisterleistung: Das 3D imitiert perfekt die 2D-Animation, mit flammenden Posen und makellosem Strich. Arc System Works erreicht eine beispiellose Verschmelzung von Tiefe und Cel-Shading-Stil. Diese grafische Virtuosität, edel und revolutionär, definiert neu, was ein Anime-Kampfspiel sein kann.
Von Daisuke Ishiwatari signiert, elektrisiert die Musik jedes Duell mit kreischenden Heavy-Metal-Riffs und wütenden Soli. Jeder Kämpfer hat seine eigene Rock-Hymne, die wie ein Konzert auf voller Leinwand an der Wut der Kämpfe klebt. Diese glühende Klangidentität, untrennbar von der Reihe, beflügelt noch immer die Prügel-Fans.
Gameplay
"Meisterhaft"
Als erstes Kapitel des Xrd-Neustarts setzt es eine eindrucksvolle, plastische 2D-Optik im Dienst eines aggressiven Systems durch, das auf Cancels und Risikobereitschaft beruht. Jeder Charakter bietet einen kantigen, anspruchsvollen Stil. Etwas spärlicher bestückt als seine späteren Updates, legt es ein spielmechanisches Fundament von einer Solidität, die Versus-Liebhaber noch immer schätzen.
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Riesig"
Fünfzehn Kämpfer zum Start, doch von solcher Technik, dass schon einen einzigen zu meistern Stunden im Trainingsmodus verlangt. Der inszenierte Story-Modus entfaltet eine ausgebaute Erzählung neben dem kompetitiven Online-Versus, in dem die Kampftiefe ihre Feinheiten mit der Zeit offenbart. Dieser Lernanspruch, mehr als die Länge einer Kampagne, macht es zu einem Spiel von Dauer.
Der erste Guilty-Gear-Xrd-Teil, der die Reihe zu einem 2D nachahmenden 3D-Rendering wandte, für seine visuelle Kühnheit gelobt. Ein Nischen-Fighter mit bescheidener Auflage, ist er weniger verbreitet als die Blockbuster und bei Versus-Spezialisten geschätzt, auch wenn später von der erweiterten Version verdrängt. Sein Reiz liegt in diesem Status als erster Wurf einer beachteten technischen Neugestaltung, nicht in Knappheit.
Spaß zu mehreren
Ein 2D-Prügler mit blendender Inszenierung, in dem kreative Aggression und ein Mix offensiver Optionen jedes Duell zum Feuerwerk machen. Der Wettkampf belohnt Kühnheit und feine Reads in Schlagabtauschen von seltener Nervosität und Schönheit. Für Anfänger anspruchsvoll, kann das Gefälle zwicken, doch das lokale Versus macht es zum freudigen Spektakel, das man maßlos wiederholt.
Lohnt sich Guilty Gear Xrd - Sign 2026 noch?
Guilty Gear Xrd Sign lässt Arc System Works' Kultsaga mit einer optischen Glanzleistung wieder aufleben, die keinen Tag gealtert ist. Sein 3D-Cel-Shading imitiert handgezeichnetes 2D so perfekt, dass die Illusion noch heute verblüfft, ein Gipfel der Artdirection im Prügelspiel. Unter dieser flammenden Ästhetik verbirgt sich ein technisches System von beachtlicher Tiefe, dem Anspruch der Reihe treu. Das gegenüber den folgenden Teilen knappere Roster und eine heute weniger aktive Online-Szene mindern den Reiz etwas. Doch für Fans anspruchsvollen Versus-Fightings ist es ein meisterhafter Neustart.