Guitar Hero gewidmet Metallica mit einer Setlist, die ihre gesamte Diskographie abdeckt. Bandfans werden die Vollständigkeit und erhöhte Song-Schwierigkeit schätzen. Eine feine Feier einer der technischsten Bands des Metals, auch wenn der Fokus Nicht-Fans ausschließt.
Euer Urteil
Kategorie
Rhythmus4 Spieler16+
Beschreibung
Ein Spin-off von Activision und Neversoft aus dem Jahr 2009, Metallica gewidmet. Rund dreißig Songs der Band sowie eine Auswahl an Thrash- und Heavy-Metal-Einflüssen (Slayer, Mercyful Fate, Lynyrd Skynyrd …). Eine Expert+-Schwierigkeitsstufe für Doppelfußmaschinen-Drumming und ein klar auf Hardcore-Fans zugeschnittenes Design.
Guitar Hero - Metallica im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Ein Schrein des Thrash Metal: Das Spiel entfesselt Metallicas Brandsätze, von „Master of Puppets" bis „Enter Sandman", in ihrer ganzen verheerenden Wucht. Unerbittliche Riffs und rasende Double-Bass stellen Nerven und Finger auf eine harte Probe. Diese Metal-Intensität, getreu wiedergegeben, erfüllt die anspruchsvollsten Puristen.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Reiner, harter Metal betritt die Bühne: Dieser Teil würdigt Metallica mit einer erdrückenden Setlist und Songs von furchterregender Schwierigkeit. Ein irres Solo unter einer Lawine von Noten zu landen, schenkt ein viszerales, berauschendes Ventil. Schneller, härter, für Fans wuchtiger Riffs gemacht, ein intensives Rhythmusspiel ohne Kompromisse.
Ein thematischer Guitar-Hero-Ableger rund um einen Künstler, ein Jahrzehnt oder eine Hit-Auswahl, als Ergänzung der Gitarren-Musikspiel-Formel gedacht. Im Westen noch verbreitet, liegt sein Interesse in diesem gezielten Musikinhalt statt in Knappheit. Ein erschwingliches Stück für Rhythmusspiel-Fans, die einen einem bestimmten Repertoire gewidmeten Teil wollen, ohne ausgeprägten Sammlerwert.
Spaß zu mehreren
Eine mitreißende Hommage an eine legendäre Metal-Band, bei der man hymnische Riffs auf der Plastikgitarre niederringt, solo oder gemeinsam. Der kollektive Spaß entspringt der Fan-Gemeinschaft: mitgrölen, sich an den titanischen Solos abwechseln und jede gemeisterte Passage feiern. Der Schwierigkeitsgrad steigt schnell und die eigenen Instrumente machen den Unterschied, doch die geteilte Metal-Energie macht den Abend zum wütenden Konzert.