Hitman Contracts in einer dunklen und stilisierten episodischen Struktur. Missionen einschließlich Wiederbesuche aus Hitman 1. Erfolgreiche dunkle Regenstimmung. Weniger innovativ als Blood Money, aber solide für Franchise-Fans. Eine respektable Übergangs-Episode.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler18+
Beschreibung
Agent 47, in einem Pariser Hotel verwundet, erlebt seine frühesten Auftragsmissionen in blutigen Rückblenden weltweit wieder. Herausgegeben von Eidos Interactive, erschienen 2004 in den USA und Europa. Frühe Hitman-Aufträge mit modernen Mechaniken, 12 Missionen in mehreren Ländern, dunkle regnerische Atmosphäre und verfeinerbarer Silent-Assassin-Modus.
Hitman - Contracts im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Es regnet fast überall, und die Innenräume sättigen sich mit Rot: ein Schlachthof aus glänzenden Fliesen, ein Club in scharlachrotem Samt, Opernkulissen im warmen Scheinwerferlicht. Diese kranke Palette, weit entfernt von der sonnigen Weltreise der anderen Teile, verdankt sich weniger dem Realismus als einer vom Fieber verzerrten Erinnerung.
Dieselbe Melodie kehrt bei jeder Erinnerung wieder, doch jedes Mal etwas langsamer und etwas verstimmter gespielt, wie eine Platte auf einem defekten Gerät. Die Perkussion wird im Verlauf der Erzählung seltener, bis nur noch eine Fläche bleibt, die weit über das Missionsende hinaus nachhängt.
Nichts von dem, was man spielt, ist als wahr gesetzt: 47 liegt sterbend in einem Pariser Hotelzimmer und geht seine Aufträge durch, sodass jede Mission die Erinnerung eines Verwundeten ist, mit allen Abkürzungen und Irrtümern, die das mit sich bringt. Manche Szenen widersprechen dem, was die Reihe anderswo gezeigt hat, und das Spiel entscheidet nie.
Ein düsterer Teil von IO Interactives Saga, der vergangene Aufträge durch die fiebrigen Erinnerungen von Agent 47 in einer regnerischen, morbiden Atmosphäre wieder aufgreift. Im Westen breit vertrieben, bleibt sein Sammlerinteresse gering und liegt in dieser eigenwilligen Noir-Atmosphäre statt in Knappheit, seine lokalisierten Varianten bleiben zugänglich. Ein erschwingliches Stück für Schleichfans.
Lohnt sich Hitman - Contracts 2026 noch?
IO Interactives 2004 erschienener dritter Teil setzt auf atmosphärische Düsternis, indem er Aufträge aus dem allerersten Hitman in einer inspirierten traumhaften Inszenierung neu erzählt. Die schwerere, nervösere Stimmung und die Freiheit, jedes Ziel leise oder mit Gewalt zu erledigen, bleiben die größten Stärken. Manche Level wirken kürzer, und die KI zeigt ihr Alter deutlicher als in Blood Money, die Menüführung ist nicht gut gealtert. Empfehlung für Freunde autorengeprägter Schleichspiele.