Ein Ego-Puzzler, der mit Schwerkraft und der Unendlichkeit einer Welt mit vier Richtungen von unten spielt. Schwindelerregend und beruhigend zugleich, setzt es auf geometrisches Staunen statt Frust. Ein einzigartiges Erlebnis.
Euer Urteil
Kategorie
Puzzle1 Spieler7+
Beschreibung
In makelloser Architektur mit wechselnder Schwerkraft läuft man über Wände und Decken, um räumliche Rätsel zu lösen. Veröffentlicht von William Chyr, weltweit 2021 erschienen. Endlose Geometrie, die sich in sich selbst faltet, zu verschiebende Blöcke, auszurichtende Perspektiven und eine klare, kontemplative Stimmung.
Manifold Garden im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
3/5
Musik
★★★★★
"Einprägsam"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Unmögliche Geometrie à la M. C. Escher: monochrome Architektur, die sich in sich selbst zurückfaltet, neu erfundene Schwerkraft und klare Linien, in denen oben zu unten wird. Diese minimalistische visuelle Strenge, von absoluter Schärfe, macht den Raum selbst zum Rätsel und zum schwindelerregenden Schauspiel.
Gameplay
"Meisterhaft"
Die ganze Welt mit einem Blick neu auszurichten, Decken zu Böden zu machen und endlos zu fallen, ohne je zu sterben: die Gravitationsmechanik schreibt eine selten klare Spielgrammatik. Ihre Rätsel belohnen Beobachtung statt Geschick, in fast meditativer Ruhe. Wenige Raumerfahrungen bewahren heute noch solch eine Kraft des Staunens.
Auf Wänden und Decken in einer unendlichen, sich selbst zurückfaltenden Architektur zu wandeln, erzeugt einen räumlichen Schwindel, der selten so gut umgesetzt ist. Zu oft in die Schublade esoterischer Knobelspiele gesteckt, schreckte das Spiel durch Abstraktion und schwierige Vermittlung ab. Doch seine makellose Schönheit und die Reinheit der Gravitationsrätsel sind intensiv lohnend; eine Reise für sich, für kontemplative Geister und Geometer im Herzen.