MediEvil ist ein Action-Plattformer für die PS1 mit unwiderstehlichem gotischem und humorvollem Charme. Sir Daniel Fortesque, ein wiederauferstandener Ritter, erkundet herrlich makabre Levels im Stil eines Horror-Märchens. Großzügiges Gameplay, einprägsame Bosse und schräger Humor. Ein Kult-Exklusivtitel der PS1, der perfekt gealtert ist.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler12+
Beschreibung
Westliches Kult-Action-Adventure von SCE Cambridge Studio, in dem Sir Daniel Fortesque, ein im Kampf gefallener Held, seinen Ruf gegen die Untoten-Invasion von Gallowmere wiederherstellen muss. Geschaffen von SCE Cambridge Studio und Sony Computer Entertainment, 1998 in den USA, Europa, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien mit mehrsprachigen Fassungen erschienen. Über zwanzig gotische und Halloween-Themenlevel, abwechslungsreiches mittelalterliches Arsenal, makabrer Humor und orchestraler Soundtrack von Andrew Barnabas und Paul Arnold. Mehrsprachige europäische Ausgaben.
MediEvil im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
SCE Cambridge Studio baut Gallowmere wie eine Geisterbahn zu Halloween: blau beleuchtete Friedhöfe, Kürbisfelder, phosphoreszierende Sümpfe und ein Dorf, das unter einem riesigen Mond schläft. Sir Daniel Fortesque mit hängendem Kiefer und leerer Augenhöhle trägt den makabren Humor allein, und jedes Monster wirkt wie aus einem Bilderbuch für unartige Kinder.
Andrew Barnabas und Paul Arnold schreiben die Musik eines freundlichen Gruselfilms: springende Streicher, spöttisches Blech, Cembalo und Kinderchöre für die verwunschenen Abschnitte. Jede Zone erhält ihr Thema, vom Galopp des Friedhofs bis zu den knarrenden Walzern in Zaroks Sälen, und stets bleibt ein Schmunzeln im Klang.
Der beste Witz des Spiels ist sein Held: Daniel Fortesque fiel schon beim ersten Pfeil der Schlacht von Gallowmere und wurde danach von der offiziellen Legende zum Retter erklärt. Ein Jahrhundert später weckt ihn Zaroks Zauber, und er zieht los, um den erfundenen Ruhm nachträglich zu verdienen und seinen Platz in der Halle der Helden zu erringen.
Ein gotisches Action-Adventure mit makaberem Humor, in dem Skelettritter Sir Daniel Fortesque einen erschlichenen Ruhm durch ein gutmütiges Schreckensreich einlöst. Inzwischen liebgewonnenes PlayStation-Maskottchen, genießt es einen steigenden Wert, getragen von Nostalgie und später Würdigung seines Charmes. Sein Interesse liegt in dieser Kult-Aura statt in großer Auflagenknappheit.
Ein Kult-Cover
Ein einäugiges Skelett mit verbeultem Helm: Sir Daniel Fortesque posiert als Möchtegern-Ritter vor einer gotischen Friedhofsnebel-Kulisse – der makabre Humor des Spiels landet auf den ersten Blick. Erdige Brauntöne und ein an Tim Burton erinnernder Karikaturstrich kündigen ein gutmütiges Gruselabenteuer an. Komisch und atmosphärisch, verkauft es einen Helden, so tollpatschig wie liebenswert.
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MediEvil ist ein Action-Plattformer für die PS1 mit unwiderstehlichem gotischem und humorvollem Charme. Sir Daniel Fortesque, ein tollpatschiger wiederauferstandener Ritter, erkundet herrlich Burton-eske Levels im Stil eines Horror-Märchens, signiert von Sony Cambridge. Die Steuerung passt sich gut an die PS1 an, der makabre Humor sitzt und die künstlerische Leitung ist unnachahmlich. Für Liebhaber von Retro-3D-Plattformern und atypischen PS1-Titeln ist es noch heute ein Klassiker, den man unbedingt zücken sollte, besonders befriedigend für alle, die gotische Atmosphären mit einem Hauch englischen Humors lieben.