Big Boss und die Militaires Sans Frontières in Costa Rica; der PSP-Teil, der jedem Konsolen-Metal-Gear ebenbürtig ist. Vier-Spieler-Koop, Basisaufbau und ein dichtes Kojima-Szenario; ein absoluter Höhepunkt des Systems.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure4 Spieler16+
Koop
Beschreibung
Big Boss und seine Militaires Sans Frontières stehen einer nuklearen Bedrohung in Costa Rica in dieser direkten Fortsetzung von Snake Eater gegenüber. Herausgegeben von Konami, erschienen in Japan im Juni 2010. Kooperation für bis zu vier Spieler per Ad-hoc und Online, zu entwickelnde Militaires Sans Frontières-Basis, Boss-Fangmechanik per Pappkarton, Geschichte von Hideo Kojima. Mehrsprachige Version.
Metal Gear Solid - Peace Walker im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Üppiger Dschungel, Tarnung und natürliches Licht, das unter dem Blätterdach hindurchfällt: Die Infiltration tauscht kaltes Metall gegen eine prächtige Wildnis. Der Reichtum der Umgebungen und die epische Inszenierung veredeln das Abenteuer. Diese visuelle Regie, organisch und filmisch, zählt zu den Gipfeln der Konsole.
Filmisches Orchester, Electro und prägnante Songs wie „Heavens Divide" mischend, webt die Musik eine Spionage-Spannung jedes Augenblicks. Jede Mission pulsiert von einem Sounddesign furchterregender Präzision, von bewegenden Höhenflügen durchsetzt. Dieser klangliche Reichtum, eines großen Films würdig, veredelt das Handheld-Abenteuer.
Im Herzen des lateinamerikanischen Kalten Krieges baut ein legendärer Soldat eine Armee ohne Nation auf, um einer unkontrollierten nuklearen Abschreckung zu trotzen. Die Erzählung gräbt in den geliebten Themen der Reihe: Pflicht, Frieden durch Stärke und das Erbe des Soldaten. Zugänglicher, doch dicht, legt sie das tragische Fundament für Big Boss' Aufstieg.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Sich einzuschleichen, Soldaten zu fangen und die Mother Base Mission für Mission aufzubauen, erzeugt eine Verwaltungsschleife, in der jeder Rekrut und jede entwickelte Waffe nach dem nächsten Einsatz verlangen. Kolossale Bosskämpfe, Koop und Herausforderungen verketten kurze Ziele und Belohnungen. Das Farmen von Teilen zieht sich, doch das Ineinandergreifen von Schleichen und Verwaltung bewahrt einen furchterregend hartnäckigen Sog.
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Riesig"
Eine Guerillakampagne in Costa Rica zu führen verbindet Infiltration, Basisverwaltung und Ressourcenjagd in einer dichten, über viele Missionen verteilten Kampagne. Soldaten anzuwerben, seine Mother Base auszubauen und für die extremen Herausforderungen zu kooperieren füllt lange Stunden. Diese Großzügigkeit, gepaart mit Koop-Wiederspielwert, bietet eine Spielzeit, die Action-Fans auskosten.
Metal Gear Solid Peace Walker, ein bedeutender Kojima-Teil, fürs Handheld konzipiert, gelobt für seine umfangreiche Kampagne, Basisverwaltung und kooperativen Mehrspieler, oft als echter kanonischer Teil der Saga angesehen. Noch gefragt, beruht die Begehrtheit auf diesem Status als bemerkenswerter Teil auf der Konsole und einer zähen Nachfrage, wobei die japanischen und amerikanischen Auflagen schwerer zu finden sind. Ein erstklassiges Stück für eine Metal-Gear-Sammlung.
Spaß zu mehreren
Stealth, das sich im Trupp übersteigt, wo bis zu vier Agenten ihre Vorgehensweisen abstimmen, Rationen und Munition teilen und sich gegen kolossale Bosse unterstützen. Kooperation ist das schlagende Herz des Spiels: sich gegenseitig wiederzubeleben und einen Hinterhalt zu koordinieren, bringt eine seltene Verbundenheit. Das Team zusammenzubringen braucht lokale Konsolen, doch das gemeinsam bestrittene Abenteuer bleibt ein Gipfel taktischer gegenseitiger Hilfe.
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Metal Gear Solid - Peace Walker versetzt Big Boss und die Militaires Sans Frontières nach Costa Rica und liefert damit einen PSP-Ableger, der sich problemlos mit jedem Metal Gear auf Heimkonsolen messen kann. Koop für vier Spieler, Basenmanagement, ein dichtes Kojima-Drehbuch und kolossale mechanische Bosse ergeben zusammen einen absoluten portablen Höhepunkt. Das Kampfsystem passt sich intelligent an die PSP an, die politisch ausgereifte Schreibweise hinterlässt Eindruck, und der Koop-Modus verändert das Erlebnis grundlegend. Für alle Liebhaber von Metal Gear Solid und unverzichtbarem Kojima ist das noch heute ein absolut klassisches Werk, das man unbedingt aus dem Regal holen sollte.