Eine rundenbasierte Monster-Hunter-Stories-Fortsetzung, erzählerischer und zugänglicher als die Hauptreihe. Monster zu sammeln, aufzuziehen und zu kombinieren macht süchtig, und die bunte Welt bezaubert. Warm und großzügig.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Das Enkelkind des Helden, ein Monster-Rider, brütet Eier aus und reitet Gefährten, um eine drohende Katastrophe zu ergründen. Veröffentlicht von Capcom, weltweit 2021 erschienen. Rundenkämpfe nach Schere-Stein-Papier, Zucht und Genmix der Monsties, weite Länder zum Erkunden und ein orchestraler Soundtrack.
Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
In einem Dorf, in dem Monster geritten und aufgezogen statt gejagt werden, erbt ein junger Rider ein Ei, das das Schicksal der Welt verändern könnte. Die Reise verbindet Trauer, Familienerbe und artenübergreifende Freundschaft mit berührender Aufrichtigkeit. Hinter der Abenteuerfassade für alle scheut die Erzählung nicht davor, von Verlusten zu sprechen, die man tragen lernt.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Das Ausbrüten, Aufziehen und Kreuzen von Monstern über das Ei-Ritual öffnet einen bodenlosen Schacht: Jeder Monstie trägt Gene und Talente zum Optimieren, und die Jagd nach seltenen Nestern zieht sich weit über den Abspann hinaus. Zur Hauptstory kommen Online-Koop, tiefes Rundenkampfsystem und ein Gen-Endgame. Man kehrt zurück, um den perfekten Stall zu feilen.
Ein rundenbasierter Monster-Hunter-Ableger stellt diesen Teil deine Monsties über ein flinkes Schere-Stein-Papier-System den ikonischen Bestien der Saga gegenüber. Den gegnerischen Angriff zu lesen, um den richtigen Konter zu wählen, entfacht packende Duelle, verstärkt durch die Bindung zu deinem Reittier. Der Anime-Charme und ein ikonisches Bestiarium machen diese Kämpfe ebenso taktisch wie freudvoll.
Ein verkanntes Juwel
Als niedliches Spin-off einer Action-Saga abgestempelt, verbirgt es ein echtes rundenbasiertes JRPG von überraschender Tiefe, in dem Zucht und Monstie-Gene enormen Wiederspielwert bieten. Im Schatten der Hauptreihe erschienen, galt es als Nebenprodukt. Sein cleveres Kampfsystem und der orchestrale Soundtrack begeistern strategiehungrige Monstersammler.
Lohnt sich Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin 2026 noch?
Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin stellt die Mutterreihe auf den Kopf: keine Echtzeitjagd hier, sondern ein rundenbasiertes RPG auf einem überraschend tiefen Schere-Stein-Papier-Kern. Eier ausbrüten, die Gene seiner Monsties kreuzen und Gefährten durch weite Lande reiten erzeugt eine liebenswerte, übersichtliche Schleife. Die warme Kunstregie und die Orchestermusik bezaubern. Der Einstieg ist langsam und die Schwierigkeit anfangs sanft. Doch mit der Zeit offenbart das Reit- und Sammelsystem echten Reichtum, und das Ganze altert mit viel Anmut.