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No More Heroes (Japan)

Nintendo Switch
🇬🇧 🇯🇵
Getestet
2020
75
Ad
✪ Getestet am 12. April 2024
75

Eine Portierung von Suda51s Kultklassiker, roh, provokant und unverwechselbar. Die denkwürdigen Bosse und der beißende Humor halten noch, auch wenn die leere Open World und der angestaubte Kampf ihr Alter zeigen.

Euer Urteil
Kategorie
Action 1 Spieler 18+
Beschreibung
Der Otaku Travis Touchdown gewinnt ein Beam-Katana und klettert in Santa Destroy die Assassinen-Rangliste an die Spitze. Veröffentlicht von Marvelous, weltweit 2020 erschienen. Beam-Katana-Kämpfe, zehn auszuschaltende Assassinen, Gelegenheitsjobs zwischen den Aufträgen, eine offene Welt per Motorrad und provokanter Humor in dieser Portierung auf die Konsole.

No More Heroes im Test

4/5
Art-Design
"Markant"
4/5
Musik
"Hervorragend"
3/5
Story
"Solide"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾5 GB 📅28/10/2020
Veröffentlicht von Marvelous

No More Heroes (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit

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Denkwürdige Bosse

Ein Eckpfeiler des Studios: Das erste No More Heroes macht jeden erklommenen Rang zum Duell gegen einen überzeichneten Assassinen. Vor dem Aufeinandertreffen baut ein langer Monolog die Aura des Gegners auf, dann schneidet die Beam Katana im Takt von Ausweichen und Ladehieben. Schmutzig, witzig und stilisiert prägte diese Killergalerie die Punk-Identität der Reihe.

Wenn das Spiel die vierte Wand durchbricht

Zum Speichern muss man sich auf die Toilette setzen; zum Vorankommen Pflichten ertragen, die einem Nebenjob gleichen: Von Anfang an spottet die Saga offen über die Rituale des Videospiels und unterwirft den Spieler ihnen zugleich. Der Assassine weiß, dass er beobachtet wird, wendet sich an dich und macht sich über sein eigenes Streben nach Ruhm lustig. Diese dreiste Ironie, wegweisend auf HD-Konsolen, hat nichts von ihrer Frechheit verloren.

Eine fragwürdige Moral

Mit dem Laserschwert die Rangliste der Auftragskiller zu erklimmen, ist der Ehrgeiz eines Otaku-Helden, den eher Ruhm und Geld antreiben als irgendeine edle Sache. Wir schalten rivalisierende Killer methodisch aus und genießen dabei einen frech provozierenden Humor, ohne uns groß bei der Art des Berufs aufzuhalten. Zu sehen, wie ein derart belangloses Ziel — die Nummer eins zu werden — einen solchen Leichenberg legitimiert, hat etwas unwiderstehlich Schräges.

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