Persona 5 ist eines der größten JRPGs die je erschaffen wurden. Die Phantom Thieves stehlen die Herzen korrupter Erwachsener in einem stilisierten Tokio. Ikonische Artrichtung, reife Erzählung, perfektes Dungeon-Gameplay.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler16+
Beschreibung
Atlus RPG, das einem Tokioter Gymnasiasten folgt, der sich in einen Phantomdieb verwandelt, um korrupte Seelen im zeitgenössischen Tokio zu befreien. Veröffentlicht von Atlus, erschienen in Europa im April 2017. Rundenbasierter Kampf mit Ausnutzung elementarer Schwächen, soziales Kalendermanagement, Erkundung traumhafter Paläste, über 90 Stunden narrativen Inhalts und Acid-Jazz-Soundtrack von Shoji Meguro. Moderne JRPG-Referenz.
Persona 5 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Strahlendes Rot, eine Oberfläche von unerhörter Dynamik und ultrastylisches Design: Das Spiel macht das Grafikdesign zu einem permanenten Stilstatement. Jedes Menü, jeder Übergang quillt über vor Pop-Energie und Eleganz. Diese Bildregie, edel und ikonisch, definiert den Gipfel des Stils im japanischen Rollenspiel neu.
Aus der Feder von Shoji Meguro erzwingt die Musik einen aufgeladenen Acid Jazz von unwiderstehlicher Coolness, vom Kampfthema „Last Surprise" bis zur Hymne „Life Will Change". Jedes Thema quillt über vor Stil und macht Tokio zum groovigen Spielplatz. Diese Klangidentität, gewagt und unvergesslich, wird als eine der schönsten des JRPG gefeiert.
Zu Unrecht ausgestoßen, schließt sich ein Oberschüler einer Bande von Phantomdieben an, die die korrupten Herzen der Erwachsenen treffen. Unter ihrem flammenden Stil errichtet die Erzählung eine scharfe Kritik an Gesellschaft und Machtmissbrauch. Von magnetischen Figuren getragen, wurde dieser Schrei jugendlicher Revolte zu einem Phänomen.
Gameplay
"Meisterhaft"
Elementare Schwachen auszunutzen, um Extrazuge aneinanderzureihen und Rundumangriffe auszulosen, verleiht den rundenbasierten Kampfen eine jubelnde Spritzigkeit. Die Verwaltung von Kalender und sozialen Bindungen formt einen fesselnden Rhythmus. So stilvoll wie tiefgrundig, bewahrt sich dieses JRPG ein klares, suchtig machendes System, das es heute unwiderstehlich macht.
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Zwischen Unterricht, Sozialbindungen und der Erkundung stilisierter Paläste zu jonglieren, schafft eine „nur noch ein Tag“-Schleife, der man sich nur sehr schwer entzieht. Jeder geknüpfte Konfidant und jede Machtstufe belohnen die Organisation, und der Raub der Herzen zieht voran. Seine Länge und einige Redundanzen zeigen sich, doch die Alchemie aus Alltag und Verlies fesselt für Monate.
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Riesig"
Ein ganzes Schuljahr in Tokio zu durchleben und dabei soziale Bande, einen tickenden Kalender und Vorstöße in traumhafte Palaces zu jonglieren, verleiht dem Abenteuer eine ungewöhnliche Größe, mit angekündigtem Story-Inhalt jenseits von neunzig Stunden. Jeden Confidant zu knüpfen, Mementos zu durchkämmen und das wahre Ende anzustreben bereichern die Reise weiter. Ein moderner JRPG, dessen Großzügigkeit noch immer Maßstab setzt.
Eines der meistgefeierten JRPGs des Jahrzehnts, für das die PS3 die Originalplattform vor der Veröffentlichung auf späteren Konsolen war, mit einem legendär gewordenen visuellen Stil. Stark nachgefragt, hält es einen festen Kurs und starke Begehrtheit, die originale PS3-Version besonders begehrt. Seine Aura liegt in diesem Generations-Meisterwerk-Status und seinem Rang als Gründungsausgabe auf der älteren Maschine.
Ein Kult-Cover
Aggressives Rot, schneidendes Schwarz und knallendes Weiß: Die typografische Komposition von Persona 5 wirkt ebenso wie ein Modeplakat wie ein Spielcover. Joker und seine Maske, gerahmt wie eine grafische Signatur, vermitteln die stilvolle Rebellion und den Raub der Herzen im Kern der Geschichte. Kühn und ultra-wiedererkennbar, etablierte es eine visuelle Identität, die Kult wurde.
Lohnt sich Persona 5 2026 noch?
Persona 5 ist eines der größten JRPGs überhaupt, ein absoluter Gipfel von Stil und Schreibkunst. Den Phantom Thieves zu folgen, Oberschülern, die in einem bis zum kleinsten Menü stilisierten Tokio die korrupten Herzen der Mächtigen stehlen, bietet ein Erlebnis von unerreichter ästhetischer Stimmigkeit. Die reife Erzählung, die soziale Themen kühn angeht, entfaltet sich über Dutzende Stunden, ohne je nachzulassen. Das rundenbasierte Kampfsystem und die Erkundung von Palästen einfallsreicher Struktur erreichen eine seltene Vollendung. Das gemächliche Tempo verlangt Engagement. Doch für den JRPG-Fan ist dieses Meisterwerk ein unvergessliches, absolut unverzichtbares Erlebnis.