Ein Abenteuermärchen von seltener bildlicher Schönheit, in dem Licht und Schatten miteinander spielen. Die Rätsel bleiben zugänglich, doch Stimmung und die Bindung zwischen Lana und ihrer Kreatur tragen alles.
Euer Urteil
Kategorie
Puzzle1 Spieler7+
Beschreibung
Lana zieht aus, um ihre entführte Schwester zu retten, und durchquert mit dem Wesen Mui, das ihre Aktionen nachahmt, eindrucksvolle Landschaften. Veröffentlicht von Thunderful, weltweit 2024 erschienen. Kooperationsrätsel, Schleichen an feindlichen Maschinen vorbei, handgemalte Optik.
Planet of Lana im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Eine Sci-Fi-Erzählung, gemalt wie eine Kinderbuchillustration: weite bunte Himmel, Silhouetten vor dem Horizont und seltsame, liebenswert runde Kreaturen. Dieses Ghibli-hafte minimalistische Feenland, in dem die Kulisse wortlos erzählt, taucht das Abenteuer in leuchtende Melancholie.
Takeshi Furukawa schreibt eine orchestrale Partitur von seltener Zartheit, in der Streicher und Chöre jede Silhouette über handgemalte Weiten begleiten. Sie atmet mit der Reise, zieht sich in stille Andacht zurück und schwillt bei Gefahr an, und diese emotionale Zurückhaltung bleibt haften.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾2,5 GB📅23/04/2024
Veröffentlicht von Thunderful
Planet of Lana (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Als Erstling seines Studios litt dieser Puzzle-Plattformer darunter, nach einer Welle ähnlicher Stimmungsstücke zu erscheinen, mit denen man ihn rasch verglich. Doch seine handgemalte Kunstrichtung von atemberaubender Schönheit lohnt schon allein die Reise, ebenso das Band, das man mit dem Wesen Mui knüpft. Wer poetisch-filmische Abenteuer und sanfte Rätsel mag, findet hier eine wohltuende Reise.
Lohnt sich Planet of Lana 2026 noch?
Planet of Lana gewinnt einen zuerst mit seiner handgemalten Bildgestaltung, einer Mischung aus sanfter Science-Fiction und üppiger Natur von steter Schönheit. Die Reise von Lana und der Kreatur Mui beruht auf Kooperationsrätseln und Schleichpassagen vor feindlichen Maschinen, in der Linie von Limbo oder Inside. Es ist elegant, kurz und flüssig, aber auch etwas zahm: Die Rätsel überraschen selten, und das Abenteuer fließt ohne großen Widerstand vorbei. Man spielt es für die Stimmung und die Bindung zwischen Mädchen und Gefährte, mehr als für die Herausforderung. Ein hübsches kontemplatives Zwischenspiel.