Ein Höhepunkt des 2D-Jump-and-Runs, in dieser definitiven Fassung voll entfaltet. Die Musiklevels bleiben atemberaubende Glanzstücke, und die handgezeichnete Animation ist von endloser Eleganz. Zu viert wird es zum Fest flüssiger Freude.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run4 Spieler7+
Koop
Beschreibung
Rayman und Freunde toben durch zauberhafte Stages, um gefangene Glöckchen zu befreien. Veröffentlicht von Ubisoft, weltweit 2017 erschienen. Handgezeichnetes Jump-and-Run, der fliegende Gefährte Murfy, mitreißende Musiklevel und Koop für bis zu vier Spieler.
Rayman Legends: Definitive Edition im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Die UbiArt-Engine vollbringt Wunder: handgemalte Kulissen, unglaublich flüssige Animation und Musiklevel, in denen alles im Takt hüpft. Dieses bunte Feenland, überquellend vor Fantasie und visuellen Gags, bleibt ein blendendes Schaustück für den 2D-Plattformer.
Christophe Héral und Billy Martin kleiden jede Welt in eine eigene Klangfarbe, vom gedämpften Jazz bis zur Mariachi-Fanfare. Und dann kommen jene Musiklevel, in denen jeder Sprung der Melodie folgt: "Castle Rock" und seine Kult-Rockcover verwandeln das Platforming in eine jubelnde rhythmische Choreografie. Nur wenige Spiele verschmelzen Klang und Bewegung so vollständig.
Gameplay
"Meisterhaft"
Flüssigeres 2D-Jump-'n'-Run ist schwer zu finden: die handgezeichnete Animation ist keinen Tag gealtert und jeder Sprung atmet Präzision. Das Leveldesign sprüht vor Einfällen, vom makellosen Timing der Musiklevels bis zu den rasanten Fluchtpassagen. Das Freischalten der Teensies wirkt repetitiv, doch Großzügigkeit und Vierspieler-Koop machen es zur Referenz ohne überlegenes Gegenstück.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Durch farbenstrotzende Kulissen zu rennen, springen und schlagen fühlt sich fast wie Tanzen an. Die Musiklevel, in denen jedes Hindernis auf den Beat trifft, sind Momente reiner Freude, besonders zu mehreren. Die visuelle Pracht und die punktgenaue Steuerung laden zum Wiederholen ein, allein aus Lust an der Bewegung, weit über das Stagenziel hinaus.
Michel Ancels Team macht jedes Finale zum rhythmischen Feuerwerk: Die Bosse von Rayman Legends verformen sich zum Takt, türmen akrobatische Phasen und verlangen punktgenaues Timing. Die Musiklevel treiben die Idee noch weiter. Reine Jump-and-Run-Freude, lesbar, rasant und endlos wiederspielbar.
Ein verkanntes Juwel
Von vielen als Gipfel des Genres gefeiert, wird dieses Plattform-Fest auf der Switch dennoch weniger gespielt, als es verdient, weil es in der Masse der Portierungen unterging. Sein handgezeichneter Stil und die musikgetriebenen Level behalten ungebrochene Vitalität. Der Vierspieler-Koop macht es zum Couch-Genuss, ideal für Familien oder Freunde.
Spaß zu mehreren
Millimetergenaue Sprünge und gutmütiges Chaos gehen Hand in Hand: Man rempelt sich an, belebt einen ins Leere gestürzten Kumpel wieder und scheitert gemeinsam unter schallendem Gelächter. Die Kooperation für bis zu vier ist herrlich zugänglich, und der Kung-Foot-Modus schiebt zwischen zwei Levels eine Dosis irrwitzigen Fußball-Wettkampfs ein. Bunt und sofort spielbar, startet es im Nu und begeistert Kinder wie Routiniers.
Lohnt sich Rayman Legends: Definitive Edition 2026 noch?
Rayman Legends bleibt Jahre nach Erscheinen einer der absoluten Gipfel des modernen 2D-Plattformers. Die handgezeichnete Animation ist keine Sekunde gealtert, und das Leveldesign sprüht vor Einfallsreichtum, vom Timing der Musiklevel bis zu den rasenden Fluchtsequenzen. Die Definitive Edition ergänzt Inhalte und ideale Portabilität für kurze Sitzungen. Die Teensy-Freischaltstruktur wirkt etwas repetitiv, doch Großzügigkeit, Flüssigkeit und Vierspieler-Koop machen es zu einem Maßstab ohne überlegenes Pendant.