Dieses Remake bewahrt die Seele des SaGa-Klassikers: ein Reich über Generationen hinweg und ein System, in dem man Techniken mitten im Kampf erlernt. Das Tempo verwirrt anfangs, doch die offene Struktur belohnt freies Erkunden.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Das Reich von Avalon kämpft über die Zeitalter gegen die Sieben Helden, wobei jeder Kaiser seinem Nachfolger Techniken vererbt. Veröffentlicht von Square Enix, weltweit 2017 erschienen. Im Kampf erlernte Fähigkeiten, eine nicht-lineare Handlung, überarbeitete Grafik und neu arrangierte Musik.
Romancing SaGa 2 im Test
3/5
Art-Design
★★★★★
"Sorgfältig"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Kenji Itos Feder erreicht hier einen ihrer Höhepunkte, mit einem Kampfthema, das im finalen Aufeinandertreffen Kultstatus erlangt, während es anschwillt. Zwischen martialischen Märschen und stilleren Passagen trifft seine Musik den Ehrgeiz einer offenen Erzählung, in der jedes errichtete Reich epische Weite atmet.
Über mehrere Jahrhunderte hinweg trotzt eine kaiserliche Blutlinie der zyklischen Bedrohung durch die Sieben Helden und gibt ihren Kampf von Generation zu Generation weiter. Dieser ungewöhnliche erzählerische Ehrgeiz, in dem die Zeit wahrhaft vergeht und Herrscher einander ablösen, verleiht der Geschichte eine seltene epische Weite. Die karge Erzählung überlässt es dem Spieler, sich vorzustellen, was die Auslassungen nicht zeigen. Dieses dynastische Fresko bewahrt eine eigentümliche Kraft, die nachhaltig prägt.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Die Generationenfolge gibt ihm seine Eigenart: Man baut über Jahrhunderte ein Reich auf und vererbt Techniken und Fortschritte von einem Erben zum nächsten. Die Karte öffnet sich fast in jede Richtung, Quests folgen beliebiger Reihenfolge, und das Lernsystem belohnt Experimente. Dieses nichtlineare SaGa spielt man gern neu, jeder Lauf zeichnet einen anderen Weg.
Dieses Remake eines SaGa-Klassikers vermählt generationenübergreifende Tradition mit einem Geistesblitz-System, bei dem man Techniken mitten im Kampf erlernt, manchmal im entscheidenden Moment. Gegen die Sieben Helden machen Verkettung, Positionierung und Formation den Rundenkampf zum riskanten Tanz. Eine fordernde Schwierigkeit, die jeden großen Sieg köstlich macht.