Saints Row The Third ist der Wendepunkt der Saga zu totalem absurdem Humor mit Steelport. Gang gegen Gang mit unwahrscheinlichen Waffen, spaßiger Co-op, rückhaltloser Trash-Humor. Die SR-Rezept auf seinem Höhepunkt, pure anarchische Unterhaltung.
Euer Urteil
Kategorie
Open World4 Spieler18+
Koop
Beschreibung
Volition Open-World-Action von Saints Row mit karikaturhaftem Gangsta und eigenwilligem Humor. Veröffentlicht von THQ oder Deep Silver, erschienen in Europa im November 2011. Steelport ouverte avec ton décalé délirant, GTA-ähnliches Gameplay mit ausschweifendem Humor, umfangreiche Charakteranpassung, Online-Koop-Modus und unbegrenztes urbanes Chaos. The Third-Variante von Saints Row. Europäische Version.
Saints Row - The Third im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Maßlos und jubelnd, reiht die lizenzierte Auswahl Hip-Hop, Rock und Electro aneinander, um eine völlig durchgeknallte offene Welt zu kleiden. Von Kanye Wests donnerndem „Power" bis zu den exzentrischen Radiosendern befeuert jeder Track das Chaos mit einem Lächeln. Diese ansteckende Energie, für den Exzess geschnitten, macht den ganzen Reiz des Abenteuers aus.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Übermaß auf die Spitze getrieben: unmögliche Stunts, absurde Waffen und Missionen, eine irrer als die andere, in einer dem Chaos geweihten offenen Stadt. Der überzogene Humor und die totale Freiheit machen aus jeder Spritztour ein jubelndes Fest des Unsinns. Flott, großzügig und urkomisch, ein Open-World, das seinen Wahnsinn voll bekennt und ungezügelten Spaß garantiert, besonders zu zweit.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Chaos in einer offenen Stadt mit durchgeknallten Aktivitäten und absurden Gadgets zu säen, schafft einen vergnüglichen Sandkasten, in dem man stets einen neuen Irrsinn zu wagen findet. Seine Figur anzupassen und sein Imperium auszuweiten weckt die Lust. Seine Übertreibung ermüdet bisweilen und seine Missionen wiederholen sich, doch seine entfesselte Freiheit und sein Humor haben einen schwer ablegbaren Sog.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Das bewusst durchgeknallt eröffnete Steelport macht jeden Ausflug zum Festival absurder Aktivitäten: Versicherungsbetrug, ein Tiger als Beifahrer, immer irrere Missionen. Über die Story hinaus dehnen umfassende Anpassung und Online-Koop das urbane Chaos endlos. Es ist diese Großzügigkeit im Exzess, nicht eine lange Erzählung, die den vergnüglichen Ruf von The Third schmiedete.
Technische Infos
💾6,9 GB📅15/11/2011
Veröffentlicht von THQ
Saints Row - The Third (PS3): Preis, Wert & Seltenheit
Saints Row The Third, ein Volition-Open-World-Actionspiel, das seine Maßlosigkeit und seinen Humor voll auslebt und die bewusst übertriebene Wende der Reihe markiert. Noch verbreitet, ist das Sammlerinteresse bescheiden; die koreanischen und asiatischen Fassungen bleiben schwerer zu finden. Ein zugängliches Stück für eine Action-Sammlung der Generation, dessen Begehrtheit auf seinem ungehemmten Ton statt auf etabliertem Wert beruht.
Spaß zu mehreren
Ein irrer Stadt-Sandkasten, dessen Zweispieler-Koop den schieren Unsinn vervielfacht, zwischen absurden Missionen und chaotischen Spritztouren durch die Stadt. Gegenseitige Hilfe färbt sich mit albernem Humor: Stunts improvisieren, sich zu dummen Herausforderungen aufstacheln und gemeinsam Chaos stiften sorgt für garantierte Lachanfälle. Das Online stützt sich auf unsichere Server, doch das frei umherziehende Duo bleibt ein Generator denkwürdiger, durchgeknallter Anekdoten.
Eine fragwürdige Moral
Eine Bande zu führen, die zur Handelsmarke und schließlich glatt präsidial wird, erlaubt so ziemlich alles: Raubzüge, irrwitzige Stadtzerstörung und immer absurdere Waffen. Der ironische Ton ist so dick aufgetragen, dass man das wachsende Vorstrafenregister schnell vergisst und diesen großen kriminellen Tummelplatz als erklärte Parodie statt als Gauner-Handbuch genießt.
Lohnt sich Saints Row - The Third 2026 noch?
Saints Row The Third markiert die Wende der Saga zum totalsten absurden Humor, und genau das macht seinen Reiz aus. In der Megastadt Steelport einen Bandenkrieg mit unwahrscheinlichen Waffen und irrwitzigen Stunts zu führen, ohne die geringste Zurückhaltung, bereitet ein jubelndes Ventil, das wenige Sandkästen so voll annehmen. Der trashige Ton, das atemlose Tempo und der spaßige Koop machen diese anarchische Unterhaltung zu einem unwiderstehlichen Guilty Pleasure. Fahren und Schießen bleiben ordentlich, ohne zu glänzen. Doch wer ungenierten Chaos über Realismus sucht, dem bleibt dieser Titel ein Genuss.