Eine Straße zu legen, ein Viertel auszuweisen und dann die Stadt atmen zu sehen setzt eine Verwaltungsschleife in Gang, in der man sich stets „nur noch eine Anpassung" verspricht. Eine neue Schule, ein Kraftwerk oder ein Bevölkerungsschub entfacht die Lust, den Plan zu verfeinern. Ohne echtes Ende behält dieser urbane Sandkasten einen friedlichen, aber furchterregend zähen Griff.
Eine Metropole wachsen zu lassen hat kein echtes Ende: Man balanciert endlos Wohn-, Gewerbe- und Industriezonen, jongliert das Budget und baut nach zufälligen Katastrophen wieder auf. Ohne festes Ziel liegt der Reiz im ewigen Streben nach der idealen Stadt, das jede neue Idee neu entfacht. Diese Super-Nintendo-Umsetzung verdankt ihre Langlebigkeit diesem kreativen, beruhigenden Kreislauf.