Beschreibung
Ein Abstieg in Höhlen voller Fallen, Monster und Schätze, der nie gleich verläuft. Veröffentlicht von Mossmouth, weltweit 2021 erschienen. Bei jedem Versuch neu erzeugte Level, endgültiger Tod, unberechenbare Interaktionen und Koop für bis zu vier.
Spelunky 2 im Test
Jeder Abstieg in diese spontan erzeugten Höhlen wird zum Theater unvorhersehbarer Interaktionen, in dem Fallen, Monster und Gegenstände sich auf tausend oft tödliche Weisen verbinden. Der Tod straft hart, doch die Steuerung ist so ehrlich, dass jedes Scheitern eigene Schuld ist, was stets zurückzieht. Der systemische Reichtum übertrifft den Vorgänger, um den Preis brutaler Härte. Nicht für jeden, doch für den gemeisterten Roguelike eine intakte Referenz.
Jeder Abstieg erzählt eine andere Geschichte, geschrieben aus einer teuflischen Mischung aus Zufall und unberechenbarer Physik. Eine schlecht platzierte Bombe, ein wütender Händler, eine Fledermaus, und alles stürzt in herrliches Kettenchaos. Der Tod schmerzt, weckt aber sofort den Drang, dieses tiefe System zu meistern, in dem jeder Versuch etwas Neues lehrt.
Ein generiertes Level, Fallen, die nichts verzeihen, Tod im Sekundenbruchteil: Spelunky 2 macht aus dem Scheitern eine Schule. Jeder Abstieg lehrt die Grammatik von Gegnern, Gegenständen und geheimen Abkürzungen, und die Beherrschung wächst, selbst wenn der Run misslingt. Man startet neu, weil man spürt, etwas Neues begriffen zu haben, bis hin zu versteckten Alternativwelten. Vorsicht: der Anspruch ist echt, und plötzliche Tode können entmutigen, ehe sich das Können festigt.