Eine Immersive Sim im Pixel-Roguelite-Gewand: man kann alles hacken, bestechen, sprengen oder sanft lösen. Die Freiheit der Ansätze ist irre und jede Klasse spielt sich anders. Zu viert ein Sandkasten herrlich systemischer Albernheit.
Euer Urteil
Kategorie
Roguelike4 Spieler12+
Koop
Beschreibung
In einer generierten Stadt wählt man eine Figur und löst jeden Auftrag mit List, Gewalt oder Hacking. Veröffentlicht von tinyBuild, weltweit 2019 erschienen. Sehr unterschiedliche Klassen, völlige Freiheit der Herangehensweise, prozedurale Ebenen, bissiger Humor und chaotischer Koop für vier.
Streets of Rogue im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Gameplay
"Meisterhaft"
Weit mehr als ein weiteres Kampf-Roguelike ist es ein Sandkasten, in dem jede Mission List, Gewalt oder Hacking zulässt. Diese Freiheit bleibt sein großes Argument und altert bestens, weil sie auf interagierenden Systemen statt auf Grafik fußt. Die schlichte Pixeloptik tritt zurück, sobald man bestechen, hypnotisieren oder alles sprengen kann. Der Vierer-Koop potenziert das Absurde: ein cleverer Titel, der Emergenz der Inszenierung vorzieht.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Ein Ziel durch Hacken, Bestechen oder schlicht alles in die Luft jagen lösen: kaum ein Spiel gewährt so viel Spielraum. Diese kleine Immersive Sim steckt voller kollidierender Systeme, und der Koop verstärkt den emergenten Wahnsinn. Das Chaos entspringt deinen Entscheidungen, nie dem Skript, und genau darin liegt der Zauber.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾0,3 GB📅12/07/2019
Veröffentlicht von tinyBuild
Streets of Rogue (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Lasst vier Spieler in diese Sandbox-Stadt los und seht dem Chaos zu: Einer besticht die Wachen, einer hackt die Roboter, einer zündet alles an. Auf dem Papier kooperativ, in Wahrheit herrlich anarchisch, wirft jeder Roguelike-Durchlauf ungeplante Situationen auf. Der Spaß entsteht daraus, wie unterschiedlich jeder ein Problem löst, und aus dem Lachen, wenn alles eskaliert. Man startet gern neu, nur um zu sehen, was diesmal passiert.
Eine fragwürdige Moral
Offiziell damit beauftragt, einen korrupten Bürgermeister zu stürzen, genießt man vor allem völlige Freiheit, seine Ziele zu erreichen: bestechen, stehlen, das Essen vergiften, Passanten unter Strom setzen oder je nach Laune alles in die Luft jagen. Chaos wird zur ganz normalen Strategie, und man plant seine Untaten mit dem Ernst eines braven Bürgers. Zu sehen, wie eine gerechte Sache so viel fröhliche Anarchie deckt, ist zum Schmunzeln.
Lohnt sich Streets of Rogue 2026 noch?
Streets of Rogue ist kein weiteres Kampf-Roguelike, sondern ein Sandkasten, in dem jede Mission List, Gewalt oder Hacking zulässt. Diese Freiheit bleibt sein stärkstes Argument und altert sehr gut, weil sie auf interagierenden Systemen statt auf hübscher Grafik beruht. Der schlichte Pixel-Look tritt in den Hintergrund, sobald man begreift, dass man bestechen, hypnotisieren oder alles in die Luft jagen kann. Das chaotische Vierer-Koop steigert das Absurde. Ein cleverer Titel für alle, die Emergenz der Inszenierung vorziehen.