Tetris 2 im Test
Vorbei die Jagd nach Reihen: Hier reiht man drei gleichfarbige Blöcke, um die festsitzenden Kerne im Gitter zu räumen. Dieser Schwenk zum nachdenklichen Puzzeln verwirrt zunächst, packt dann mit seiner Kaskaden-Aufräumlogik. Ruhiger als das Original, doch ebenso fesselnd, bietet es eine clevere Variation eines legendären Namens.
Hier ersetzt das Aneinanderreihen dreier gleichfarbiger Blöcke, um sie zu entfernen, das klassische Stapeln und erzwingt eine bedächtigere Logik. Eine Kaskade auszulösen befreit den Bildschirm und weckt die Lust, Level für Level weiterzuketten. Die Formel spaltet und verliert etwas vom Pep des Originals, doch ihre Platzierungs-Herausforderung hat genug, um einen in kurzen Sitzungen zu halten.
Das Eliminieren nach Farben auf die Fallmechanik zu pfropfen frischt die Formel auf und lässt jeden Zug neu durchdenken. Spezialblöcke und zu räumende Tableaus vervielfachen die Herausforderungen, ohne Obergrenze des Fortschritts. Diese kluge Variation, in wenigen Minuten oder über Stunden spielbar, verlängert das Knobelvergnügen, das Genrefans teuer ist.