Beschreibung
Ash, ein kleines Geschöpf, durchquert eine feindliche Welt, um ein Land zu erreichen, in dem Leben keine Plage mehr wäre. Veröffentlicht von Nicalis, weltweit 2017 erschienen. Pixelgenaue Sprünge, kaskadierende Fallen, kurze gnadenlose Level, versteckte Geheimnisse und sofortige Neustarts.
The End is Nigh im Test
Als direkter Erbe von Super Meat Boy verlangt der Parcours chirurgische Präzision, wo jeder Sprung pixelgenau berechnet und jeder Griff im richtigen Zehntel ausgelöst wird. Sofortige Neustarts halten den Frust an der Leine und machen den Tod zur bloßen Zäsur. Düster, witzig und furchtbar süchtig machend, bleibt sein Anspruch von seltener Ehrlichkeit.
Jeder Sprung sitzt auf den Pixel genau, doch der Tod bestraft nie wirklich: Man erscheint sofort am nächsten Checkpoint, bereit für den nächsten Versuch. Diese "jetzt hab ich's, nochmal"-Schleife erzeugt eine sture Trance, in der Frust zu purer Befriedigung wird. Brutal fordernd, aber so flüssig, dass die Hölle süchtig macht.
Bildschirme voller Stacheln, Abgründe und gespickter Decken aneinanderzureihen verlangt sofortiges Lesen und eng getaktete Eingaben. Die Härte liegt in Präzision und Ausdauer, gestützt von einem sofortigen Neustart, der jeden Tod zur Lektion macht. Karg und intensiv, führt es die Tradition des kopflastigen, gnadenlosen Plattformers fort.