The Messenger beginnt als 8-Bit-Hommage an Ninja Gaiden, kippt aber zur Hälfte in ein 16-Bit-Metroidvania, das alles umstößt. Der Wolkensprung und der trockene Humor machen es zu einem cleveren Platformer, der ständig überrascht.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run1 Spieler7+
Beschreibung
Ein junger Ninja muss eine heilige Schriftrolle durch die Zeitalter tragen, um sein Dorf zu retten. Veröffentlicht von Devolver Digital, weltweit 2018 erschienen. Schnelles Jump-and-Run, das von 8 Bit auf 16 Bit umschaltet, Zeitreisen, schräger Humor und ein eingängiger Chiptune-Soundtrack.
The Messenger im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Ein seltenes Kunststück: Die Musik springt live zwischen 8-Bit- und 16-Bit-Chiptune, je nach durchquerter Epoche, und Rainbow macht aus dieser Spielerei echtes melodisches Handwerk. Scharfe Synths, runde Bässe und eingängige Themen treiben jeden Sprung an. Dieses klangliche Hin und Her spiegelt die Zeitreise mit bleibendem Esprit.
Gameplay
"Meisterhaft"
Was als 8-Bit-Hommage an Ninja Gaiden beginnt, kippt zur Mitte in ein 16-Bit-Abenteuer mit Hin-und-her-Zeitsprüngen, und diese Wende definiert alles neu. Die flinke Bewegung und der Luftabpraller bleiben ein Genuss am Pad, getragen von einem eingängigen Chiptune und trockenem Humor. Die stärker erkundende zweite Hälfte spaltet vielleicht, doch die Energie steckt an. Eine exzellente Wahl für Fans ideenreicher Retro-Plattformer.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Als Ninja dahinzurasen, die Luft zu zerschneiden und von Projektilen abzuprallen, liefert sofortige, berauschende Sensationen. Dann kommt der Twist: Das Spiel kippt plötzlich und definiert seine eigenen Regeln neu, eine jubelnde Überraschung, die wir hier nicht verraten. Der schräge Humor sticht unermüdlich, der Retro-Look entzückt, das gemeisterte Tempo bleibt ein Genuss.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾0,3 GB📅30/08/2018
Veröffentlicht von Devolver Digital
The Messenger (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Unter seiner Retro-Plattformer-Oberfläche verbirgt das Abenteuer Duelle, die mit deinen Erwartungen spielen: Ein einziger Wächter kann mitten im Kampf zwischen 8-Bit-Ären wechseln und dabei Regeln und Angriffspalette umformen. Der knackige Schwertsprung und der Cloudstep machen jedes Ausweichen elektrisierend, während der Meta-Humor Kämpfe würzt, die unter dem komischen Lack echt fordernd bleiben.
Ein verkanntes Juwel
Zunächst für einen schlichten Ninja-Gaiden-Klon gehalten, liegt genau darin die Falle: Nach der Hälfte verwandelt es sich in ein zeitreisendes Metroidvania und springt mit entwaffnendem Witz von 8 auf 16 Bit. Diese Struktur und sein Humor wurden bisweilen von den Schwergewichten desselben Publishers überstrahlt. Freunde flotter Plattformer und Wendungen sollten es neu entdecken.
Lohnt sich The Messenger 2026 noch?
The Messenger überrascht mit seiner Struktur: Was als 8-Bit-Platformer und Hommage an Ninja Gaiden beginnt, wird zu einem 16-Bit-Abenteuer mit Hin- und Herreisen in der Zeit. Dieser Umschwung, der schräge Humor und der eingängige Chiptune-Soundtrack machen es zu einem cleveren, großzügigen Titel. Die flotte Bewegung und das Luftsprung-System bleiben ein Vergnügen am Controller. Die explorativere zweite Hälfte kann polarisieren. Doch das Ganze behält eine ansteckende Energie. Eine ausgezeichnete Wahl für Retro-Platformer-Fans mit Faible für Ideenreichtum.