Beschreibung
Allein gegen Schwärme von Monstern überlebt man so lange wie möglich, während die Waffen von selbst feuern. Veröffentlicht von poncle, weltweit 2023 erschienen. Ein berauschender Machtzuwachs, Dutzende kombinierbare Charaktere und Waffen und kurze, rasend süchtig machende Läufe.
Vampire Survivors im Test
Eine entwaffnend simple Prämisse macht hier die ganze Stärke aus: Man bewegt die Figur, die Waffen feuern von allein, und es bleibt nur das Ausweichen vor immer dichteren Schwärmen. Die Machtkurve ist perfekt dosiert, sodass man Runde um Runde aneinanderreiht, ohne die Zeit zu bemerken, hypnotisiert vom projektilüberfluteten Bildschirm. Dutzende Figuren und Waffen nähren einen phänomenalen Wiederspielwert. Optisch bescheiden und auf Dauer repetitiv, steht es zu seiner rohen Effizienz, die heute noch zuschlägt.
Anfangs wirkt alles bescheiden, dann füllt sich der Bildschirm mit Gegnern, Projektilen und Explosionen, bis er zu einem ununterbrochenen Feuerwerk wird. Der Machtanstieg ist berauschend: Jede Stufe bringt eine Waffe, eine Synergie, eine Absurdität. Die minimalistische Schleife packt unvermittelt, und die Minuten verfliegen zur endlosen Sitzung.
Ein paar Minuten, Hunderte Gegner, ein Hagel automatischer Geschosse: Vampire Survivors reduziert das Spiel auf sein nacktestes Vergnügen, einem zerbrechlichen Charakter beim Werden zum wandelnden Tornado zuzusehen. Gold und Edelsteine treiben Waffenentwicklungen an, und jeder Run schaltet einen Charakter, eine Stage, eine Kombination frei, die man sofort ausprobieren will. Der Controller ruht fast; der Kopf nicht. Vorsicht: die Freischalt-Schleife ist auf Kettenläufe ausgelegt, und Wiederholung lauert in zu langen Sessions.