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RomWizeVideospiel-TopsTop 50 die besten Spiele mit fragwürdiger Ethik

Top 50 die besten Spiele mit fragwürdiger Ethik

Unverhohlene Gewalt, bissiger Humor, zwielichtige moralische Entscheidungen: Manche Spiele machten Provokation zu ihrem Markenzeichen. Diese Top 50 versammelt die Retro-Titel, die verstörten – mal zensiert, oft Kult. RomWize analysiert sie ohne Tabu, jeden mit seiner neu bewerteten Note, seinen Versionen, deren Seltenheit und deren Sammlerwert.

"Am Ende eines gewonnenen Kampfes lädt das Spiel dazu ein, den Gegner mit einer „Fatality“ zu erledigen, einer choreografierten Tötung von fast virtuoser blutiger Einfallskraft. Man führt die Tastenkombination sorgfältig aus, stolz auf eine spektakuläre Zerstückelung, ohne lange dabei zu verweilen, dass man vor allem die Kunst des theatralischen Mordes einübt."

"Das Handwerk des Auftragskillers wird hier als Kunst der Diskretion präsentiert: Verkleidungen, Gifte und Klaviersaiten, alles, um das Ziel spurlos auszuschalten. Man bewundert die Eleganz der Ausführung, und das Spiel belohnt einen sogar für sauberes Arbeiten, was darauf hinausläuft, Auftragsmorde hübsch zu benoten, ohne je etwas Böses dabei zu empfinden."

"Ein englisches Internat zu überstehen klingt nach einer edlen Sache, doch die Methode läuft auf Zwillen-Geschosse, platzierte Knaller und die Herrschaft über den Schulhof per Prügelei hinaus. Als Rückkehr eines schikanierten Jungen verkauft, bedeutet der Alltag, selbst zum kleinen Schrecken der Schule zu werden, was man mit leicht schuldbewusstem Grinsen vollbringt."

"Der ausgerufene Traum passt in zwei Worte: Pokémon-Meister werden. In Wahrheit sperrst du wilde Tiere in kleine Bälle, hortest sie dutzendweise und schickst sie aufeinander los, bis sie umkippen, nur für ein paar Orden. Das Abenteuer ist so herzlich, dass man die Sammelleidenschaft für kampfbereite Geschöpfe gern übersieht, eher gerührt als beunruhigt."

"Am Ende eines gewonnenen Kampfes lädt das Spiel dazu ein, den Gegner mit einer „Fatality“ zu erledigen, einer choreografierten Tötung von fast virtuoser blutiger Einfallskraft. Man führt die Tastenkombination sorgfältig aus, stolz auf eine spektakuläre Zerstückelung, ohne lange dabei zu verweilen, dass man vor allem die Kunst des theatralischen Mordes einübt."

"Der riesige Spielplatz lädt dazu ein, alles zu tun, und ziemlich schnell entscheidet man sich, Autos zu stehlen, Aufträge für Kriminelle zu erledigen und den Verkehr ins Chaos zu stürzen. Die Geschichte kleidet das Ganze in einen Aufstieg in der Unterwelt, doch die gebotene Freiheit dient vor allem als amtliche Lizenz, Vergehen aneinanderzureihen, was man sich mit durch und durch pixeliger Lust gestattet."

"Ein englisches Internat zu überstehen klingt nach einer edlen Sache, doch die Methode läuft auf Zwillen-Geschosse, platzierte Knaller und die Herrschaft über den Schulhof per Prügelei hinaus. Als Rückkehr eines schikanierten Jungen verkauft, bedeutet der Alltag, selbst zum kleinen Schrecken der Schule zu werden, was man mit leicht schuldbewusstem Grinsen vollbringt."

"Der ausgerufene Traum passt in zwei Worte: Pokémon-Meister werden. In Wahrheit sperrst du wilde Tiere in kleine Bälle, hortest sie dutzendweise und schickst sie aufeinander los, bis sie umkippen, nur für ein paar Orden. Das Abenteuer ist so herzlich, dass man die Sammelleidenschaft für kampfbereite Geschöpfe gern übersieht, eher gerührt als beunruhigt."

"Der riesige Spielplatz lädt dazu ein, alles zu tun, und ziemlich schnell entscheidet man sich, Autos zu stehlen, Aufträge für Kriminelle zu erledigen und den Verkehr ins Chaos zu stürzen. Die Geschichte kleidet das Ganze in einen Aufstieg in der Unterwelt, doch die gebotene Freiheit dient vor allem als amtliche Lizenz, Vergehen aneinanderzureihen, was man sich mit durch und durch pixeliger Lust gestattet."

"Seine Feinde zu verschlingen, um stärker zu werden, wird hier ohne Beschönigung präsentiert: Die Helden verwandeln sich in Dämonen und schlucken ihre Gegner buchstäblich, um voranzukommen. Die tragische Verpackung lässt es fast feierlich wirken, doch in der Praxis optimiert man eine sorgsam getaktete Kannibalendiät und vertieft sich darin mit dem Eifer eines Strategen statt dem Ekel eines Zeugen."