Eine dichte Cyberpunk Visual Novel mit echter erzählerischer Disziplin. Entscheidungen wiegen, Routen verzahnen sich und die Figuren wachsen schnell ans Herz. Nicht für jeden, aber fesselnd für Fans.
Euer Urteil
Kategorie
Visual Novel1 Spieler18+
Beschreibung
Ein Hacker dringt in militärische Systeme im Cyberspace ein, während er Gegner in dieser Science-Fiction-Visualnovel bekämpft. Herausgegeben von Giga, erschienen in Japan im Mai 2003. Cyberpunk-Sci-Fi-Visualnovel mit taktischen Kampfphasen, mehrere Routen und variable Enden je nach Wahl. Japanische Ausgabe.
Baldr Force EXE im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
3/5
Musik
★★★★★
"Einprägsam"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Als Cyberpunk-Action-Visual-Novel von Giga entfaltet Baldr Force EXE eine scharfe, neonhafte Digital-Ästhetik, geteilt zwischen einer urbanen Nahzukunft und den abstrakten Abgründen des Netzes. Kantiges Charakterdesign, geometrische Interfaces und Hacking-Effekte ergeben eine kalte, stilvolle Bildsprache. Die flächenbasierten Kampfphasen steigern die visuelle Energie. Ein edler, stimmiger Cyberpunk.
Baldr Force EXE folgt einem jungen Hacker, der in einen Netzwerkkrieg zwischen rivalisierenden Organisationen und einem maschinengeborenen Bewusstsein stürzt. Als Mischung aus Visual Novel und taktischem Kampf entfaltet die Cyberpunk-Geschichte mehrere Routen und variable Enden und hinterfragt Identität, Erinnerung und virtuelle Realität. Ihre dichte Handlung und philosophischen Themen belohnen Fans anspruchsvoller Science-Fiction. Ein ehrgeiziges Skript.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
Q1 beschädigtQ6 komplettQ10 neu
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Lohnt sich Baldr Force EXE 2026 noch?
Baldr Force EXE sticht in der Visual Novel Landschaft durch seinen aufgesetzten Schub schneller Action hervor. Zwischen den Erzählabschnitten stellt man sich Gegnern in flotten Gefechten innerhalb des Netzwerks, was mit dem sonst beschaulichen Tempo des Genres bricht. Die Cyberpunk Geschichte um einen Hacker im Konflikt zwischen Realem und Virtuellem bleibt packend, getragen von noch immer aktuellen Themen digitaler Identität. Fehlende Übersetzung und die hybride Natur begrenzen das Publikum, doch Freunde japanischer Science Fiction finden ein eigenwilliges Erlebnis.