Ubisoft Montpellier-Meisterwerk, das beim Start ungerechterweise vergessen wurde. Jade ist eine unvergessliche Heldin, das dystopische Universum einzigartig, das Gameplay wechselt zwischen Ermittlung, Stealth und Kampf. Ein Spiel, das jeder Adventure-Fan spielen sollte.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler12+
Beschreibung
Jade, eine Journalistin und Fotografin, ermittelt in einer Alien-Verschwörung, die den Planeten Hillys von innen aushöhlt. Herausgegeben von Ubisoft, erschienen 2003 in den USA und Europa. Halboffene Welt mit Kämpfen, Schleichen und Fotoinvestigationen, Hovercraft-Rennen, Rätseln und dem gefeierten Jazz-Reggae-Soundtrack von Christophe Héral.
Beyond Good & Evil im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Nur wenige Welten wirken so warm wie der Planet Hillys, gewebt aus vermischten Kulturen, leuchtenden Farben und ausdrucksstarken Gesichtern. Jades Kameraobjektiv wird zum echten ästhetischen Prinzip und lädt ein, diese Welt ebenso zu betrachten wie zu durchstreifen. Bis zum kleinsten NPC stimmig, erklärt dieser zeitlose Stil seinen Kultstatus.
Aus Christophe Héral entspringt eine kunterbunte Klangwelt, in der Weltmusik-Texturen, Reggae-Akzente und ergreifende Höhenflüge einander antworten. Der gefälschte Propaganda-Jingle wie die intimsten Themen brennen sich lange nach dem letzten Bild ein. Diese feinfühlige, erfinderische Musik nährt den Kultstatus des Spiels voll und ganz.
Eine mutige Reporterin, verstrickt in eine Staatsverschwörung, recherchiert Jade eine Wahrheit, die die Macht mit Propaganda erstickt. Unter dem Abenteuer verläuft eine erstaunlich politische Aussage über Manipulation und Widerstand. Getragen von einer liebenswerten Heldin und einem markanten Finale, hat diese humanistische Erzählung nichts von ihrer Aktualität verloren.
Gameplay
"Meisterhaft"
Der Wechsel zwischen fotografischer Ermittlung, leiser Schleicherei, Stockkämpfen und Hovercraft-Rennen ergibt ein Abenteuer von bemerkenswerter Vielfalt, das nie unübersichtlich wirkt. Jede Mechanik bleibt glasklar, und das Tempo wägt Erkundung und Action mit seltener Sorgfalt ab. Einige Systeme sind etwas gealtert, doch die Gesamtbalance und Jades Schwung bewahren einen Charme, der mit dem Controller in der Hand noch immer lebendig ist.
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾6,3 GB📅11/11/2003
Veröffentlicht von Ubisoft
Beyond Good & Evil (Xbox): Preis, Wert & Seltenheit
Ein Kult-Abenteuer von Michel Ancel, Beyond Good & Evil folgt Reporterin Jade durch eine liebenswerte Welt aus Schleichen, Fotografie und Verschwörung, ein kommerzieller Misserfolg, der zum Objekt der Verehrung wurde. In maßvollen Mengen gefertigt, stieg sein Wert bei Kennern. Sein Interesse verbindet diesen Status als verkanntes Juwel und eine reale physische Knappheit.
Ein verkanntes Juwel
Von der Kritik gefeiert, aber im Regal gemieden, fand diese Reise, in der eine Reporterin eine außerirdische Verschwörung aufdeckt, nie den verdienten kommerziellen Erfolg. Seine liebenswerte Welt, die einprägsame Heldin und die clevere Mischung aus Action, Foto-Ermittlung und Gleiter brachten ihm dennoch Kultklassiker-Status ein. Vor einer etwaigen Fortsetzung (wieder)zuentdecken.
Lohnt sich Beyond Good & Evil 2026 noch?
Michel Ancels Projekt aus dem Jahr 2003 zählt weiterhin zu den herzlichsten Erzählungen, die Ubisoft je veröffentlicht hat. Der Planet Hillys, seine tierischen Bewohner und Jades Recherche im Auftrag einer freien Presse bewahren bis heute einen unverwechselbaren Ton. Die Mischung aus Schleichen, Fotografie, leichten Kämpfen und Hovercraft Erkundung verlangt etwas Geduld mit steifer Steuerung und launischer Kamera, doch Schreibe, Musik und Erzähltempo bleiben bemerkenswert. Wer ruhige Abenteuer und Ubisofts kreativste Phase schätzt, wird hier glücklich.