Diese im 8-Bit-Look gehaltene Fortsetzung verfeinert spielbare Figuren mit sehr unterschiedlichen Stilen. Das fliegende Wechseln frischt das fordernde Platforming auf. Eine stolze Hommage an alte Castlevania, retro bis ins Mark, doch modern präzise.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run2 Spieler7+
Koop
Beschreibung
Zangetsu und drei Gefährten durchqueren verfluchte Schlösser, eine Hommage an Acht-Bit-Klassiker. Veröffentlicht von Inti Creates, weltweit 2020 erschienen. Vier Helden mit eigenen Fähigkeiten, jederzeit wechselbar, verzweigte Wege, Retro-Pixelart und zwei Schwierigkeitsgrade.
Bloodstained: Curse of the Moon 2 im Test
3/5
Art-Design
★★★★★
"Sorgfältig"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Getreu der 8-Bit-Ästhetik der NES-Ära spuckt der Score nervösen, heroischen Chiptune aus, der die Glanzzeit des Retro-Action-Platformers heraufbeschwört. Im Takt von Sprüngen und Schwerthieben gehämmerte Themen befeuern das Abenteuer, und ihr echtes Retro-Gefühl trifft die Nostalgiker mitten ins Herz.
Gameplay
"Meisterhaft"
Das fliegende Wechseln zwischen vier Helden mit klar verschiedenen Fähigkeiten formt verzweigte Wege, die zum Wiederspielen einladen. Die Präzision von Sprüngen und Angriffen ist unter dem Acht-Bit-Gewand entschieden modern. Bewusst retro, nimmt das Erlebnis ein paar zeittypische Steifheiten in Kauf, doch diese überzeugte Haltung bezaubert Fans des klassischen Castlevania weiterhin.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Eine lebendige Hommage an Castlevanias goldene Ära, mit pixelgenauen Sprüngen und gotischer Retro-Atmosphäre. Der Wechsel zwischen Figuren mit ergänzenden Fähigkeiten bereichert das Vorgehen in jedem Raum. Der Zweispieler-Koop fügt eine herrlich taktische Ebene hinzu, und der faire Schwierigkeitsgrad belohnt Können ohne Frust.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾0,2 GB📅10/07/2020
Veröffentlicht von Inti Creates
Bloodstained: Curse of the Moon 2 (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Der bissige Retro-Geist der Saga erwacht in Kämpfen, die pixelgenaues Timing und millimetergenaues Lesen der Angriffe verlangen. Der Charakterwechsel mitten im Gefecht eröffnet köstliche taktische Fenster gegen dämonische Kreaturen mit gnadenlosen Mustern. Jeder Sturz spornt zum nächsten Versuch an, getragen von einem Soundtrack und Pixel-Art, die knallen.
Spaß zu mehreren
Zu zweit fängt dieser Retro-Plattformer den Geist der Klassiker ein, in denen man sich gegen harte Schwierigkeit gegenseitig stützt. Ihr tauscht Charaktere, deckt die Schwächen des anderen ab und flucht gemeinsam an den fiesen Stellen. Die Koop ist echt, nicht dekorativ: ein gut platzierter Partner rettet die Lage. Tode sind schnell vergeben, jeder Versuch schweißt zusammen, und man hängt Level an Level bis zum Abspann.
Lohnt sich Bloodstained: Curse of the Moon 2 2026 noch?
Curse of the Moon 2 setzt Inti Creates' Hommage an die Acht-Bit-Castlevania fort und tut es mit unbestreitbarem Können. Der fliegende Wechsel zwischen vier Helden mit eigenen Fähigkeiten formt verzweigte Pfade, die zum Wiederholen einladen. Pixel-Art und Musik atmen aufrichtig die NES-Ära. Dennoch ist es eine bewusst retro Erfahrung, mitunter steif, die ihre Epochengrenzen annimmt. Für Genre- und Bloodstained-Fans ein gepflegter Abstecher. Andere sehen vor allem eine sehr gezielte Stilübung.