Blossom Tales II: The Minotaur Prince trägt seine 16-Bit-Zelda-Hommage offen, von Schlüssel-Dungeons bis zur Märchenrahmung. Gemütlich, übersichtlich und gut getaktet, wenn auch selten überraschend. Ein behagliches Abenteuer zum Abschalten.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler7+
Beschreibung
Lily erkundet das Pilzkönigreich, um den Minotaurus-Prinzen von einem Fluch zu befreien. Veröffentlicht von Playtonic, weltweit 2022 erschienen. Schwert, Bogen und Bomben, Rätseldungeons, versteckte Geheimnisse, Erzählung durch einen schelmischen Geschichtenerzähler und eine offene Hommage an die Klassiker.
Blossom Tales II: The Minotaur Prince im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Die Fortsetzung behält den Sechzehn-Bit-Pixellook, eine erklärte Hommage an die Top-down-Abenteuer der Super-Nintendo-Ära, variiert aber ihre Schauplätze stärker. Zu den sonnigen Wiesen und Dörfern der ersten Erzählung tritt eine Geisterwelt in kalten, unwirklichen Tönen, die Lily durchquert, um ihren Bruder zu finden.
Die Musik führt den abenteuerlichen Geist des ersten Spiels fort, weitet aber ihre Farbpalette. Auf die heroischen Fanfaren und muntere Stadtthemen antworten dunklere, ätherischere Melodien für die Geisterwelt, tiefe Streicher und verschleierte Chöre, die die Stimmung abkühlen.
Der Großvater nimmt seine Rolle als Erzähler für seine beiden Enkel wieder auf, die ihn unterbrechen und die Geschichte beugen. Diesmal folgt die Handlung Lily, nun eine Ritterin, die auszieht, ihren Bruder Chrys zu retten, in einen Minotaurus verwandelt und in die Geisterwelt entführt.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾0,5 GB📅09/08/2022
Veröffentlicht von Playtonic
Blossom Tales II: The Minotaur Prince (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Eine herzliche Verbeugung vor dem 2D-Zelda: Blossom Tales II: The Minotaur Prince füllt seine Dungeons mit erfinderischen Bossen, die jedes Heiligtum bewachen. Gegenstandsbasierte Mechaniken, telegrafierte Angriffsmuster und rätselhafte Phasen erinnern an die großen Abenteuerklassiker. Die Rahmung als erzählte Gutenachtgeschichte verleiht einen einzigartigen Reiz, als spiele sich jeder Kampf am Lagerfeuer ab.
Ein verkanntes Juwel
Unter seiner offenen Hommage an die 16-Bit-Zeldas verbirgt dieses Abenteuer einen originellen Kniff: einen schelmischen Erzähler, der die Geschichte in Echtzeit verbiegt und freche Seitenhiebe einstreut. In einer Flut von Genre-Klonen erschienen, fiel es auf den ersten Blick schwer auf. Doch seine sorgfältigen Dungeons und das neckische Schreiben machen es köstlich; ideal für alle, die den Reiz klassischer Erkundung mit einer Prise Selbstironie suchen.