Borderlands 2 ist einer der besten Looter-Shooter aller Zeiten. Handsome Jack ist ein ikonischer Antagonist, Co-op ist noch großzügiger und der Inhalt ist riesig. Ein Genre-Höhepunkt.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter4 Spieler18+
Koop
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
2K-Games-Borderlands-Nachfolger, in dem Handsome Jack den Planeten Pandora kontrolliert. Veröffentlicht von 2K Games, erschienen in Europa im September 2012. Vier-Spieler-Koop, gescriptete Erzählung, neue Charakterklassen und Millionen generierter Waffen. Europäische Version.
Borderlands 2 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Cel-Shading mit dicken Tuschekonturen, einer grellen Palette und einem durchgeknallten postapokalyptischen Universum: Das Spiel wirkt wie ein spielbarer Comic. Das übertriebene Design der Gegner und die trashige Ästhetik ergeben eine sofort erkennbare Identität. Diese visuelle Regie, stilvoll und ungezügelt, prägte den FPS nachhaltig.
Gameplay
"Meisterhaft"
Eine Flut zufallsgenerierter Waffen einzusammeln hält die Loot-and-Shoot-Schleife im Solo wie im Koop gleichermaßen berauschend. Die einander ergänzenden Klassen und der bissige Humor würzen jedes Feuergefecht. Als Säule des Looter-Shooters bewahrt es ein spritziges Gunplay und einen Umfang an Inhalten, die es noch heute verschlingenswert machen.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Eine explosive Mischung aus FPS und Rollenspiel, in der man Milliarden schräger Waffen erntet, während man auf einem durchgeknallten Planeten Horden wegballert: Die Loot-Schleife ist brutal süchtig machend. Der allgegenwärtige Humor und der Vierspieler-Koop vervielfachen den Spaß. Flott, großzügig und voller Persönlichkeit, ein Kult-Looter-Shooter, der einen Dutzende Stunden fesselt.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
In Gegner hineinzuschnetzeln, um ein Gewehr mit nie gesehenen Werten zu ergattern, belebt endlos eine Loot-Schleife, geschärft durch bissigen Humor und einen denkwürdigen Schurken. Fähigkeiten zu verbessern und legendären Waffen nachzujagen belohnt die Hartnäckigkeit. Das Farmen kann sich im Kreis drehen, doch die Fülle der Inhalte und das Koop-Vergnügen halten dutzende Stunden.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Handsome Jack zu stürzen ist nur der Anfang: Pandora quillt hier über vor fein gestalteten Nebenquests, versteckten Arealen und fordernden Endgame-Raids. Das großzügigere Beutesystem treibt die Jagd nach Legendaries an, während vier neue Jäger und der Koop den Lauf immer wieder beleben. Diese Dichte erklärt, warum es ein Gipfel des Genres bleibt.
Die japanische Fassung von Borderlands 2, dem Aushängeschild-Nachfolger von Gearbox' Looter-Shooter, eine Veröffentlichung, weniger verbreitet als die westlichen Ausgaben. Diese heimische Ausgabe reizt Fans, die diesen Liebling in lokaler Aufmachung wollen. Ihr Interesse liegt in dieser japanischen Auflage statt in starkem Wert.
Spaß zu mehreren
Beute-Plünderung und ungezügeltes Geballer vermählen sich hier im Vierer-Koop, in dem jeder seine Klasse und ein irres Arsenal pflegt. Gegenseitige Hilfe dominiert, doch das Rennen um legendäre Waffen weckt ein neckisches Wetteifern voller Wendungen. Zu zweit im lokalen Splitscreen spielbar, eignet es sich für Express-Sessions wie für lange Kampagnen, stets mit verheerendem Humor.
Lohnt sich Borderlands 2 2026 noch?
Borderlands 2 zählt zu den besten Looter-Shootern überhaupt und hat der Zeit bewundernswert standgehalten. Alles, was der Erstling andeutete, verfeinert und vervielfacht die Fortsetzung, mit einer Waffenflut, einprägsamen Klassen und bissigem Humor, der sitzt. Handsome Jack bleibt einer der gelungensten Antagonisten des Mediums, witzig und verhasst zu gleichen Teilen. Der Koop erreicht hier eine seltene Großzügigkeit, und der gewaltige Inhalt verbürgt Dutzende Stunden. Wer Beute und Action zu mehreren liebt, findet einen weiterhin rundum empfehlenswerten Gipfel.