Game-Boy-Port von Bubble Bobble. Bub und Bob spucken Blasen in hundert Einzelbildschirm-Räumen, fangen Gegner, lassen Blasen platzen. Solide Portierung, doch ohne den Side-by-Side-Koop-Zauber des Originals. Guter Solo-Puzzle-Action-Spaß, doch der Koop macht alles aus.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run4 Spieler3+
Beschreibung
Game-Boy-Version des klassischen Actionspiels mit Bub und Bob, den blasenspuckenden Drachen, die Gegner in den Levels einfangen. Veröffentlicht von Taito, erschienen 1990 in Japan. Einhundert Level mit nur einem Bildschirm, Blasen zum Einfangen der Gegner, Bonusgegenstände und Zwei-Spieler-Modus per Link-Kabel.
Bubble Bobble im Test
3/5
Art-Design
★★★★★
"Sorgfältig"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Alles ruht auf einer einzigen Schleife von wenigen Takten, die stundenlang unverändert läuft, und ihr Gelingen liegt darin, dass sie erträglich bleibt, wo jede andere ermüdet hätte: schlichter melodischer Umriss, eine Harmonie, die sich nie ganz schließt, gemäßigtes Tempo. Sie zieht nur an, wenn die Zeit knapp wird, die einzige klangliche Warnung des Spiels.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Gegner in Blasen sperren und sie mit einem Sprung zerplatzen lassen: Die Geste ist niedlich, süchtig machend und überraschend taktisch. Zu zweit kippt das Zusammenspiel schnell in herzhaftes Kichern, vor allem wenn die Boni regnen. Bunt und gutmütig, bleibt dieser Taito-Klassiker ein reines Vergnügen zum Naschen.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Gegner in eine Blase sperren, sie zerplatzen lassen und einen Regen von Boni entfesseln: Die Mechanik macht schon ab dem ersten Bildschirm Spaß und verlangt nach dem nächsten. Die hundert Level vergehen in kleinen Dosen, der Punktestand steigt und der Koop verdoppelt die Lust weiterzumachen. Die Pixel sind gealtert, doch die Schleife bleibt glasklar, perfekt für eine Partie, die man kurz wähnte.
Diese japanische Fassung der Bubble-Bobble-Umsetzung ist die Originalveröffentlichung, vor den westlichen Ausgaben von 1991 und mit Taitos direktem Stempel auf dem Heimatmarkt. Der englische Text hält sie für Sammler außerhalb Japans zugänglich, was sie zur begehrtesten der drei macht: früheste Veröffentlichung, Taito-Label und höchster Wert zugleich. Die intakte Aura des Arcade-Originals trägt die Nachfrage dauerhaft.
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Bubble Bobble bringt auf den Game Boy den Arcade Klassiker, in dem die Drachen Bub und Bob Gegner in Blasen einsperren, bevor sie sie zerplatzen lassen. Diese simple, geniale Mechanik bewahrt ihren ganzen Reiz, und der Fortschritt durch rund hundert Bildschirme hält ein lebhaftes Tempo. Die gutmütige Stimmung und die Effizienz des Gameplays überstehen die Jahre mühelos. Da Kooperation das Herz des Originals war, verliert Solo etwas an Reiz, doch der Titel bleibt ein ausgezeichneter, weiterhin vergnüglicher Retro Begleiter.