Burnout Paradise revolutionierte das Open-World-Rennspiel. Paradise City frei erkunden, spektakuläre Crashs, abwechslungsreiche Missionen, großzügiger Online-Modus. Ein zeitloser Genre-Klassiker immer noch spielbar und spaßig.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel4 Spieler7+
Beschreibung
Electronic-Arts-Arcade-Rennen in der offenen Welt von Paradise City. Veröffentlicht von Electronic Arts, erschienen in Asien im Januar 2008. Offene Welt ohne Ladezeiten, spektakuläre Fahrzeugzerstörung, Online-Mehrspielermodus und pure Geschwindigkeit. Asiatische Version.
Burnout Paradise im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Schwindelerregendes Tempo, Bewegungsunschärfe und spektakuläre Massenkarambolagen in Zeitlupe: Alles feiert den Crash als wahres Feuerwerk. Der Glanz der mit Vollgas durchquerten Kulissen steigert das berauschende Gefühl. Diese visuelle Verschwendung, schnittig und lesbar, macht jeden Crash zum Gipfel der Inszenierung.
Aufgeladen, reiht die EA-Trax-Auswahl kantigen Rock und nervösen Electro aneinander, um Rennen rund um den Crash zu elektrisieren. Jeder Track treibt das Adrenalin hoch und passt zur wahnsinnigen Geschwindigkeit der Verfolgungen. Diese ansteckende Energie, fürs Chaos geschnitten, ist fester Bestandteil des Gefühls puren Loslassens.
Gameplay
"Meisterhaft"
Mit Vollgas durch eine offene Stadt zu pflügen, an jeder Straßenecke Rennen auszulösen und spektakuläre Massenkarambolagen heraufzubeschwören, trägt ein herrlich befriedigendes Arcade-Fahrgefühl. Das Tempogefühl und das Boost-Management bleiben vorbildlich. Als Pionier des Open-World-Rennspiels bewahrt es einen Schwung und eine Übersichtlichkeit, die noch heute begeistern.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Eine offene Stadt, ganz dem Tempo gewidmet, in der man Rennen, Stunts und Takedowns ohne jegliche Ladezeit verkettet: Die Freiheit, überallhin zu brettern, schenkt einen ständigen Rausch. Eine spektakuläre Karambolage zu verursachen oder einen Rekord zu brechen, bleibt ein sofortiges Vergnügen. Flott, großzügig und brutal süchtig machend, ein Arcade-Racer, der die ganze Stadt zum Spielplatz macht.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Im Gegenverkehr zu rasen, um die Boost-Anzeige zu füllen und an der Katastrophe zu streifen, verwandelt jede Fahrt in einen Adrenalinschub, der nach dem nächsten Run ruft. Zeiten zu schlagen, Crashs auszulösen und in einer offenen Stadt alles freizuschalten weckt die Lust zurückzukehren. Die Herausforderungen wiederholen sich ein wenig, doch die pure Geschwindigkeit und das Risikogefühl haben einen unmittelbaren Sog.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Paradise City erkundet man ohne Menüs und Ladebildschirme, und genau dort verfliegt die Zeit: jeder versteckte Sprung, jede zertrümmerbare Reklametafel und jede Abkürzung macht die Stadt zum riesigen Spielplatz. Fünfundsiebzig freischaltbare Fahrzeuge und Dutzende über die Kreuzungen verteilte Events nähren den Wiederspielwert. Diese berauschende offene Welt erklärt seine Langlebigkeit.
Die asiatische Auflage von Burnout Paradise, weit enger verbreitet als die gängigen westlichen Ausgaben von Criterions Open-World-Rennspiel. Diese Veröffentlichung reizt Sammler, die auf die seltenen lokalen Fassungen eines sonst weit verbreiteten Erfolgs achten. Ihre Begehrtheit liegt vor allem in dieser geografischen Knappheit.
Spaß zu mehreren
Aufgeladenes Arcade-Fahren, in dem die offene Stadt zum dauerhaften Spielplatz wird, reif für improvisierte Herausforderungen und spektakuläre Crashs. Der Wettkampf mischt sich mit verspieltem Erkunden: die Zeit eines Freundes bei einem Sprung zu schlagen oder die perfekte Massenkarambolage auszulösen, bringt sofortige Freude. Der Online-Teil stützt sich auf unsichere Server, doch der Reiz von Tempo und Blechschaden bleibt zu mehreren ungetrübt.
Lohnt sich Burnout Paradise 2026 noch?
Burnout Paradise dachte den Arcade-Racer neu, indem es ihn in eine offene Welt öffnete, und diese Freiheit bleibt heute berauschend. Mit Vollgas durch Paradise City zu jagen und an jeder Kreuzung Events und Abkürzungen auszulösen, bewahrt einen Fluss, den kaum ein Erbe erreichte. Die spektakulären Crashs und das Geschwindigkeitsgefühl behalten all ihren Schwung. Der fehlende Sofort-Neustart nach einem Fehlversuch nervt mitunter, und die Originalfassung ist schmaler als die Ultimate-Neuauflage. Es bleibt ein Genreklassiker, weiterhin spielbar und mitreißend.