Burnout 3-Fortsetzung mit dem Traffic Checking-Konzept - langsame Autos gegen Gegner rammen. Noch offensiver als der Dritte. Rasanter Road Rage-Modus. Eine Stufe unter Burnout 3 für manche, aber immer noch außergewöhnlich.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Vierter Teil der Reihe mit Traffic Checking - langsamere Autos in gleicher Fahrtrichtung rammen, um sie als Projektile zu nutzen. Herausgegeben von Electronic Arts, erschienen 2005 in den USA und Europa. Bietet Rage-Events, verbesserter Crash-Modus, New-Yorker und japanische Strecken und Online-Multiplayer auf Xbox Live.
Burnout Revenge im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Schwindelerregendes Tempo, Bewegungsunschärfe und spektakuläre Massenkarambolagen in Zeitlupe: Alles feiert den Crash als wahres Feuerwerk. Der Glanz der mit Vollgas durchquerten Kulissen steigert das berauschende Gefühl. Diese visuelle Verschwendung, schnittig und lesbar, macht jeden Crash zum Gipfel der Inszenierung.
Aufgeladen, reiht die EA-Trax-Auswahl kantigen Rock und nervösen Electro aneinander, um Rennen rund um den Crash zu elektrisieren. Jeder Track treibt das Adrenalin hoch und passt zur wahnsinnigen Geschwindigkeit der Verfolgungen. Diese ansteckende Energie, fürs Chaos geschnitten, ist fester Bestandteil des Gefühls puren Loslassens.
Gameplay
"Meisterhaft"
Langsamere Fahrzeuge in der eigenen Fahrtrichtung wegzuräumen entfesselt einen perfekt beherrschten Rausch aus Tempo und Chaos. Der permanente Boost, die Abkürzungen und die verstärkten Crashs treiben das Adrenalin noch weiter als bei den Vorgängern. Spektakulär und trotz des Wahnsinns erstaunlich übersichtlich, bleibt es ein herrlich befriedigendes Fahrvergnügen mit dem Controller in der Hand.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
In gleichlaufenden Verkehr krachen, um ihn als Geschoss zu nutzen: Dieser Kniff vervielfacht das Chaos und das Gefühl reiner Geschwindigkeit. Verheerende Takedowns, selbstmörderische Abkürzungen und ununterbrochener Boost machen aus jedem Rennen eine Flut aus Adrenalin. Hektisch, brutal und spektakulär, ein Arcade-Ventil, das keine Sekunde Atempause lässt.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Den Verkehr in Fahrtrichtung zu rammen und spektakuläre Massenkarambolagen auszulösen, treibt das genüssliche Risikospiel der Serie noch weiter. Takedowns und Abkürzungen aneinanderzureihen, um den Punktestand aufzublähen, weckt immer wieder die Lust auf einen besseren Run. Die Formel nutzt sich etwas schnell ab, doch dieses Tosen aus Geschwindigkeit und zerknittertem Blech bewahrt eine hartnäckige Intensität.
Ein spektakulärer Nachfolger von Criterion, Burnout Revenge fügt den befreienden Traffic-Check zu den aufgedrehten Rennen und grandiosen Crashs der Reihe hinzu. Auf Xbox selten geworden, besonders in der asiatischen Pressung, liegt sein Interesse in diesem Intensitätszuwachs einer Kultlinie ebenso wie in dieser physischen Knappheit. Ein erstklassiges Stück für Fans aggressiven Arcade-Rennens.
Lohnt sich Burnout Revenge 2026 noch?
Dieser Nachfolger von 2005 erweitert die Takedown Formel, indem fast aller Verkehr in Fahrtrichtung zur Waffe statt zum Hindernis wird, eine Entscheidung, die unter Veteranen bis heute spaltet. Tempo, die ausgebauten Crash Modi und die Inszenierung der Kollisionen bleiben erstklassig, die urbanen Strecken bringen willkommene Abwechslung. Die Lesbarkeit der Strecke leidet zuweilen unter dem Chaos und der Schwierigkeitsgrad zieht zügig an. Heute ein hervorragender Einstieg in die Burnout Welt und eine starke Wahl für chaotisches Arcade Racing.