Die unwahrscheinliche Vermählung von Zeldas Welt mit NecroDancers Rhythmus funktioniert wunderbar. Jeder Schritt trifft den Takt und verwandelt Hyrules Erkundung in einen taktischen Tanz. Die Neuarrangements der klassischen Themen sind ein wahrer Genuss.
Euer Urteil
Kategorie
Rhythmus2 Spieler7+
Koop
Beschreibung
Link und Zelda durchstreifen ein Hyrule, in dem jeder Schritt dem Takt der Musik folgen muss. Veröffentlicht von Nintendo, weltweit 2019 erschienen. Eine Kreuzung aus dem NecroDancer-Geist und dem Zelda-Universum, erzeugte Verliese, orchestrale Remixe und Koop zu zweit.
Cadence of Hyrule im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Danny Baranowsky arrangiert Zeldas melodisches Erbe in rhythmischer Tonart: Themen aus dem Hyrule-Feld, Kakariko oder dem Hylia-See werden zu tanzbaren Stücken, die auf jeden Beat einrasten. Eine vertraute Melodie zu erkennen, während man sie Schritt für Schritt selbst spielt, ist ein doppeltes Vergnügen. Eine musikalische Hommage, so klug wie ansteckend, treu und doch nie sklavisch.
Gameplay
"Meisterhaft"
Jeden Schritt und Schlag an die Musik zu binden hätte eine Spielerei sein können: stattdessen ist es ein feines System, in dem der Rhythmus die Erkundung Hyrules wie einen taktischen Tanz lenkt. Die orchestralen Fassungen der Zelda-Themen veredeln alles, und die halboffene Struktur nährt den Wiederspielwert. Der rhythmische Anspruch kann nerven, doch ein Frei-Tempo-Modus öffnet allen die Tür.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Jeden Schritt und jeden Schlag auf den Takt zu setzen verwandelt die Erkundung in einen unwiderstehlichen Tanz. Eine Zelda-artige Struktur mit Dungeons und Geheimnissen wiederzufinden, doch im Rhythmus der Musik, bringt unerwartete Frische. Die Mischung überrascht erst, wird dann instinktiv, und der neu vertonte Soundtrack lockt allein zur Freude am Rhythmus über die Karte.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾1 GB📅13/06/2019
Veröffentlicht von Nintendo
Cadence of Hyrule (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Das Geniale an diesem Abenteuer: Es lässt seine Bosse tanzen. Jeder Gegner aus der Zelda-Folklore bewegt sich im Takt, sein Muster zu knacken heißt, eine Choreografie zu lernen. Octavo und seine Schergen erzwingen einen unerbittlichen Rhythmus, in dem Waffe und Schritt gleich zählen. Treffen im Takt berauscht.
Ein verkanntes Juwel
NecroDancers unerbittlichen Rhythmus auf Zeldas Welt zu pfropfen, schien riskant, und das Ergebnis galt als Ableger-Kuriosität. Doch alles fällt reicher aus als erwartet: ein echtes Hyrule, prozedurale Dungeons, Orchesterversionen, die geliebte Themen neu erfinden. Wiederzuentdecken für diese berauschende Verschmelzung aus Reflexen und Musik.
Spaß zu mehreren
Sich zu zweit im Takt der Musik zu bewegen schafft eine ganz eigene Verbundenheit: Jeder Schritt sitzt auf dem Beat, und man lernt, im Gleichklang zu fließen, um Verliese und Rätsel zu bewältigen. Die Kooperation ist sanft und charmant, getragen von einem unwiderstehlichen Look und Soundtrack. Ein Partner mit Taktgefühl hilft, doch sobald das Duo eingespielt ist, lässt sich die Freude am gemeinsamen Tanzen mühelos neu entfachen.
Lohnt sich Cadence of Hyrule 2026 noch?
Cadence of Hyrule beweist, dass ein unwahrscheinlicher Crossover ein Wunder gebären kann. Den unerbittlichen Rhythmus von Crypt of the NecroDancer auf Zeldas Welt zu pfropfen hätte ein Gimmick sein können; stattdessen ist es ein feines Spiel, in dem jede Bewegung und jeder Schlag im Takt sitzt. Die orchestralen Coverversionen der Zelda-Themen sind prächtig und die halboffene Struktur lädt zum Wiederspielen ein. Das Rhythmussystem bleibt fordernd und kann verkrampfen, doch ein optionaler Modus befreit vom Tempo. Ein einzigartiger Erfolg ohne jeden Charme-Verlust.