Call of Duty 3 ist das WWII CoD aus der PS3-Startzeit. Beeindruckende Launch-Grafik für die Zeit, anständige Normandie-Kampagne, begrenzter Multiplayer. Historisch wichtig, technisch veraltet.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter4 Spieler16+
Beschreibung
Activision-Ego-Shooter über die Normandie-Kampagne und die Befreiung Europas 1944. Veröffentlicht von Activision, erschienen in Europa im November 2006. Vier spielbare Fraktionen im Mehrspielermodus, Fahrzeugsequenzen, Nahkampf und Online-Mehrspielermodus. Europäische Version.
Call of Duty 3 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Als Übergangstitel zur neuen Generation stürzt sich dieser Teil in den Schlamm der Normandie. Die Bocage riegelt das Schlachtfeld ab, dichte Hecken, ausgeweidete Höfe, durchnässte Erde und der Kessel von Falaise, in einer europäischen Kampagne, schmutziger und näher als die Vorgänger. Die Art Direction setzt auf den Dreck des Geländes, wo vier alliierte Armeen zwischen den Böschungen Mann gegen Mann vorrücken.
Hier bleibt die Musik im Register des klassischen Kriegsfilms. Joel Goldsmith entfaltet breite Streicher und feierliche Bläser, heroische Aufschwünge und gedämpfte Linien für die Toten, in ehrfürchtiger orchestraler Machart. Bevor die Reihe zum Anachronismus oder Blockbuster kippt, illustriert dieser Teil noch eine getreue Klangrekonstruktion, nach Art der großen Fresken des Kriegskinos.
Ein Zweiter-Weltkrieg Teil von Treyarch: Call of Duty 3 zeichnet den Normandie Feldzug aus den Augen amerikanischer, britischer, kanadischer und polnischer Soldaten nach, in einer Folge inszenierter Schlachten in intensivem Tempo. Die spektakuläre Inszenierung, die Stimmung des Kriegschaos und das Gefühl der Immersion in den Konflikt sprechen Freunde historischer Militäraction an. Die Linearität, veraltete Steuerung und der Niedergang des Mehrspielers wiegen heute schwer. Ein guter Shooter für Freunde des Zweiten Weltkriegs.