Ein JRPG mit überwältigender Aquarelloptik, aufgebaut um eine Zeitreise-Mechanik, die Gegner mitten im Kampf beeinflusst. Die Idee ist brillant und die Welt prachtvoll. Ungleiches Tempo und ein paar Längen verhindern jedoch die Spitzenklasse.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Eine junge Magierin sieht Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich auf dem Bildschirm und wirkt auf alle drei ein. Veröffentlicht von Modus, weltweit 2021 erschienen. Rundenkämpfe, die Zeitreisen verbiegen, Entscheidungen, die die Zukunft formen, Glasmalerei-Optik und Musik mehrerer Komponisten.
Cris Tales im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Ein handgezeichnetes Märchen, in dem sich der Schirm teilt, um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Ortes gleichzeitig zu zeigen. Diese kühne Bildidee, getragen von lebendiger Bilderbuch-Illustration, macht die Zeit selbst zum stets erneuerten visuellen Schauspiel.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Riesig"
Als zeitzentriertes rundenbasiertes RPG zeigt Cris Tales Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf einem Bildschirm und verändert den Ausgang von Kämpfen je nach gewähltem Moment. Eine Stadt durch eigene Taten erblühen oder zerfallen zu sehen lädt dazu ein, jeder Konsequenz nachzugehen. Sein Dreifachsystem, die Zeiträtsel und der Drang, alles wandeln zu sehen, lassen lange in diesem bunten Märchen graben.
Ein rundenbasiertes RPG, das über drei Zeitlinien spielt, macht Cris Tales jeden Boss zum dynamischen Rätsel: Man kann einen Gegner altern oder verjüngen lassen, um ihn verwundbar zu machen, oder seine Vergangenheit fluten, um ihn in der Gegenwart rosten zu lassen. Diese Zeitmechanik verwandelt Kämpfe in optisch prächtige, stets überraschende Trick-Ketten.