Ein Roguelike, bei dem jeder Schritt im Takt liegen muss, sonst verlierst du deinen Schwung. Diese rhythmische Vorgabe erfindet die Dungeon-Bewegung völlig neu und verlangt gnadenloses Timing. Fordernd und brillant, mit einem Soundtrack, der unter die Haut geht.
Euer Urteil
Kategorie
Rhythmus2 Spieler7+
Koop
Beschreibung
Cadence steigt in ein Verlies hinab, in dem man sich im Takt bewegen und zuschlagen muss, sonst ist alles verloren. Veröffentlicht von Brace Yourself Games, weltweit 2018 erschienen. Bei jedem Lauf erzeugte Verliese, endgültiger Tod, ein treibender Soundtrack und ein Koop-Modus zu zweit.
Crypt of the NecroDancer im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Danny Baranowsky macht den Dungeon zur Tanzfläche: Jeder Schritt muss sich dem unerbittlichen Tempo seiner Elektro-Rock-Stücke fügen, sonst gerät man aus dem Takt. Die Musik ist kein Beiwerk mehr, sondern die Spielregel selbst und diktiert jede Bewegung auf den Beat genau. Die Option, eigene Musik einzuspeisen, hat einen so nervösen wie unwiderstehlichen Soundtrack nie entthront.
Gameplay
"Meisterhaft"
Das Tempo zur Kernmechanik zu machen statt zum bloßen Zierat: das ist die Kühnheit, die diesen Roguelike einzigartig macht. Jeder Schritt, jeder Angriff muss auf den Takt fallen, und das Dungeon-Crawling wird zum Tanz unter ständiger Spannung. Die Einstiegshürde schüchtert ein, doch die gewonnene Meisterschaft ist enorm befriedigend. Danny Baranowskys Soundtrack ist eine Figur für sich, und das Konzept bleibt unangetastet.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Jeder Schritt sitzt auf dem Beat, und diese verrückte Idee macht den Abstieg elektrisierend: laufen, schlagen, ausweichen, alles im Takt. Die Roguelike-Struktur hält die Verliese frisch, die Spannung steigt mit dem Tempo, und eine saubere Etage zu schaffen verschafft einen seltenen Nervenkitzel. Man kehrt zurück, um den Groove zu meistern.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾0,7 GB📅01/02/2018
Veröffentlicht von Brace Yourself
Crypt of the NecroDancer (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
In diesem Dungeon, wo jeder Schritt dem Beat folgt, werden Bosse zu reinen Rhythmus-Prüfungen: Deep Blues, Coral Riff oder King Conga zwingen dich, ein Muster zu merken und dabei am Takt zu kleben. Ein verpasster Schlag bricht den Fluss. Ein Test aus Reflex und Musikalität, in dem Ausweichen und Treffen eins sind.
Spaß zu mehreren
Alles hängt am gemeinsamen Beat: zwei Spieler am selben Tempo geklebt, jede Bewegung auf die Musik getaktet, während man den lebendigen Kerker durchquert. Die Kooperation ist berauschend, solange die Synchronität hält, doch das enge Timing macht Fehler ansteckend, ein Fehlgriff des einen wirft sofort den anderen aus dem Takt. Es ist fordernd, mitunter zum Verzweifeln, doch einen Raum im perfekten Rhythmus zu meistern beschert eine Euphorie, die schnell zum Controller zurückzieht.
Lohnt sich Crypt of the NecroDancer 2026 noch?
Crypt of the NecroDancer bleibt einer der originellsten Roguelikes überhaupt, weil er Rhythmus zur Kernmechanik macht statt zum Beiwerk. Jeder Schritt und Angriff muss auf den Takt fallen, was das Dungeon-Crawling in einen angespannten Tanz verwandelt. Die Forderung ist echt und die Einstiegshürde schüchtert ein, doch die belohnte Meisterschaft ist enorm befriedigend. Danny Baranowskys Soundtrack ist ein eigener Charakter. Jahre später hat ihn nichts wirklich ersetzt, und das Konzept bleibt so scharf wie am ersten Tag.