Eine treue Umsetzung des Arcade Klassikers mit dem unverwechselbaren Driftgefühl. Knackige Rennen, legendärer Soundtrack und nach jeder Kurve folgt der Ruf nach mehr. Sega Glück pur.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel4 Spieler3+
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Stock-Cars rasen auf den legendären Ovalstrecken von Daytona in diesem HD-Port des Sega-Arcade-Klassikers. Herausgegeben von Sega, erschienen in den Vereinigten Staaten im November 2001. Stock-Car-Rennen mit offiziellen Daytona-Ovalstrecken, Solo- und Multiplayer-Modi, gegenüber dem Arcade verbesserte Grafiken. US-Ausgabe.
Daytona USA im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Unmöglich, das donnernde „Let's Go Away" und den „Daytonaaa"-Schrei von Takenobu Mitsuyoshi zu vergessen, kitschige und jubelnde Hymnen der Spielhalle. Diese vitaminstrotzenden Rock-Refrains kleben an der Raserei der Kurven und treiben jedes Überholmanöver an. Dieser ungenierte Klangwahnsinn bleibt eines der größten Guilty Pleasures des Rennspiels.
Gameplay
"Meisterhaft"
Alles dreht sich um den Drift: Einen Schlenker einleiten, das Gas dosieren und den Wagen millimetergenau einlenken zu spüren ergibt ein Fahren von überraschender Finesse. Hinter dem gutmütigen Automaten-Look steckt eine echte Meisterungskurve, die Übung belohnt. Die Präsentation von 2001 ist gealtert, doch dieses Fahrgefühl bleibt ein Maßstab des Arcade-Rennspiels.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Drei Strecken, zu zähmende Drifts und eine Gerade, auf der man in die Kurven brüllt: Old-School-Racing findet hier seine reinste Form. Der Kick entsteht aus Rad-an-Rad-Duellen und einer zerbröselnden Uhr. Rohe Sensationen, sofortiges Handling - dieses Arcade-Monument macht mit dem Pad noch immer Laune.
Daytona USA NTSC ist die amerikanische Dreamcast-Portierung des Sega-Arcade-Kultspiels mit Net-Link-Unterstützung, bemerkenswert für einen Rennspieltitel der Zeit. Knappe Sega-Erstauflage.
Spaß zu mehreren
Voller Arcade-Adrenalin genießt man diesen Asphalt-Klassiker am besten Rad an Rad im Splitscreen, im Kampf um die Innenlinie in der letzten Kurve. Der Spaß steckt im gnädigen Drift und den Überholmanövern in letzter Sekunde, weit mehr als in Simulation. Schnell gestartet für ein Kurzrennen mit Freunden, reiht es ein "noch eins" ans nächste samt garantierter Sticheleien.
Lohnt sich Daytona USA 2026 noch?
Auf Dreamcast gewinnt Daytona USA an Schärfe, ohne den Arcade Geist zu verlieren, der seine Legende prägte. Großzügige Steuerung, spannungsvolle Drifts und elektrisierte Stimmung tragen weiterhin, besonders im lokalen Mehrspielerspiel. Einige technische Kompromisse bleiben gegenüber der Saturn Fassung und neueren Neuauflagen sichtbar, doch das Glück, vor der letzten Kurve zu bremsen, ist unverändert. Ein lohnender Umweg, um Segas Arcade Herrschaft zu verstehen.