Innovatives japanisches Puzzlespiel als Kurushi in Europa bekannt, wo man Würfel abbauen muss, um nicht zerquetscht zu werden. Das Konzept ist einfach, aber die strategische Tiefe überraschend. Ein süchtig machendes und originelles Denkspiel auf PS1, schwer loszulassen.
Euer Urteil
Kategorie
Puzzle1 Spieler3+
Beschreibung
Ungewöhnliches Action-Puzzle, in dem Spieler Würfel rollen und stapeln, damit ihr Wert der Anzahl ausgerichteter Würfel entspricht. Geschaffen von Shift und Sony Computer Entertainment, 1998 in den USA und Europa erschienen. Solo-Modus, Versus-Modus für bis zu fünf Spieler per Multitap, über hundert Rätsel und Zeit-Herausforderungen. Westliche Ausgabe.
Devil Dice im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Als atypischer Action-Puzzler von Shift entfaltet Devil Dice eine minimalistische, reizvolle Bildsprache, zentriert auf seine kleinen Teufel, die Würfel drehen und stapeln. Ein klares Raster, Würfel mit scharfen Flächen, runde Kreaturen und kräftige Farben ergeben eine lesbare, schelmische Ästhetik, perfekt im Dienst der Mechanik. Die Klarheit des Bretts und die Niedlichkeit der Figuren mildern die Strenge des Puzzles. Ein klares, liebenswertes Bild, originell im Genre.
Der Soundtrack von Devil Dice begleitet sein nervöses Puzzle mit verspielten, rhythmischen elektronischen Melodien. Eingängige Beats, schelmische Klänge und Themen, die sich mit dem Stapeln der Würfel aufbauen, ergeben eine dynamische Untermalung, perfekt auf Konzentration abgestimmt. Diese leichte, süchtig machende Musik hält die Dringlichkeit, ohne je zu ermüden, und treibt zum Verketten von Partien an. Eine clevere Untermalung, gemacht für den Sog des Gameplays.
Devil Dice hüllt sein abstraktes Puzzle in leichte, schelmische Fantasie und inszeniert kleine verspielte Teufel, die in einer spielerischen Welt riesige Würfel handhaben. Ohne schwere Handlung zieht das Spiel seinen ganzen erzählerischen Charme aus dieser schelmischen Verpackung, in der die Mechanik zum Vorwand für eine humorvolle Cartoon-Welt wird. Diese bewusste Leichtigkeit dient perfekt dem gutmütigen Ton des Titels. Ein minimaler, aber reizvoller Erzählrahmen, dem Konzept entsprechend.
Ein erfinderisches Puzzlespiel, in dem man riesige Würfel verschiebt und stapelt, um sie verschwinden zu lassen, ein originelles Konzept des Studios, das die Idee später weiterführte. Seine breite westliche Verbreitung macht es sehr erschwinglich, und sein Interesse rührt von dieser eigenwilligen Mechanik statt von Knappheit. Eine spielerische Kuriosität für Fans untypischer Knobeleien, zum sanften Preis.
Ein verkanntes Juwel
Ein Puzzlekonzept, so simpel wie süchtig machend: Würfel über ein Raster rollen lassen, ihre Seiten ausrichten und sie verschwinden lassen, allein oder zu mehreren in jubelndem Chaos. Ohne großes Aufsehen erschienen, stand es nie im Licht der Genre-Größen. Seine Originalität und der rasante Mehrspielermodus machen es zur Perle für Freunde flotter Knobelei.
Lohnt sich Devil Dice 2026 noch?
Devil Dice ist ein innovatives japanisches Puzzlespiel, in Europa unter dem Namen Kurushi bekannt, bei dem man Würfel abbauen muss, um nicht zerquetscht zu werden. Das Konzept ist simpel, doch die strategische Tiefe überraschend, mit Würfelketten, die man ausrichten muss, um Punkte zu erzielen. Der Titel von Sony Computer Entertainment ist furchtbar süchtig machend, besonders im Versus-Modus mit mehreren Spielern. Für Liebhaber origineller Puzzles und gewagter PS1-Titel ist es noch heute ein wahrhaft exzellenter Umweg, den man ausprobieren sollte, besonders befriedigend im lokalen Mehrspielermodus wegen der permanenten Anspannung.