DmC Devil May Cry ist der Ninja Theory Reboot mit einem jungen Dante in einer verzerrten Limbo-Welt. Beeindruckender Kunststil, flottes und zugängliches Gameplay. Kontrovers für Puristen aber objektiv ausgezeichnet.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler16+
Beschreibung
Westlicher Reboot der Devil May Cry-Saga durch Ninja Theory, der Dämonenjäger Dante als jungen Rebellen radikal neu erfindet. Veröffentlicht von Capcom, erschienen in Europa im Januar 2013. Flüssiger, spektakulärer Kampf, Echtzeit-Stilwechsel, reife Erzählung, dunkle Kunstrichtung und DLC Vergil's Downfall inklusive.
DmC - Devil May Cry im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Eine radikale Neuerfindung von Ninja Theory: sich verformende Kulissen, satte Farben und bedrohliche Inschriften ergeben einen halluzinierten, instabilen Limbo. Das urbane, psychedelische Design verleiht eine kühne Identität. Diese visuelle Regie, schnittig und erfinderisch, wagt eine scharfe, eindrückliche grafische Haltung.
Gewagt, ruft die Musik Combichrist und Noisia, um die Action in industriellen Electro und messerscharfen Dubstep zu kleiden. Diese elektronische Wut klebt an der stilvollen Furie der Kämpfe des neuen Dante. Diese aggressive, moderne Klangidentität, der klassischen Reihe entgegengesetzt, steht voll und ganz zu ihrer Haltung.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Ein kühner Reboot, der die Reihe mit einem markanten visuellen Stil, sich verformenden Kulissen und einem rockigeren Helden neu erfindet. Die Action bleibt flüssig und stylisch, die Combos befriedigend und das Tempo rasend. Provokant, flott und wunderbar inszeniert, bringt dieser Teil frischen Wind in den Brawler und bewahrt zugleich die Freude an der Virtuosität im Kampf.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾6,7 GB📅15/01/2013
Veröffentlicht von Capcom
DmC - Devil May Cry (PS3): Preis, Wert & Seltenheit
DmC Devil May Cry, Ninja Theorys Neudeutung der Reihe mit neu gestaltetem Dante, ein flüssiges Actionspiel, das die Fans spaltete und zugleich von Teilen der Presse gelobt wurde. Noch verbreitet, ist das Sammlerinteresse bescheiden; die japanischen und koreanischen Fassungen bleiben seltener. Ein zugängliches Stück für eine Action-Sammlung der Generation, dessen Begehrtheit auf seinem Status als Streitobjekt statt auf etabliertem Wert beruht.
Denkwürdige Bosse
Eine Neuerfindung von Ninja Theory, wagt dieser Teil Bosse mit ausgeprägt satirischer Persönlichkeit, etwa Bob Barbas, einen TV-Moderator, der in ein Labyrinth verzerrender Bildschirme gesogen wird. Die Arenen verwandeln sich, bringen Orientierung und Schwerkraft durcheinander, während der Kampf flüssig und berauschend bleibt. Eine markante Kunstrichtung und kühne Inszenierungsideen verleihen diesen Kämpfen eine markante visuelle Identität.
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DmC, der von Ninja Theory entwickelte Reboot, erntete zum Start heftige Kontroversen über seinen neu erfundenen Dante, doch der Abstand verschafft ihm reichlich Gerechtigkeit. Seine Limbo-Welt, die sich um den Helden verzerrt und umformt, bietet eine packende Artdirection und Schauplätze von seltenem Einfallsreichtum. Der Kampf, zugänglicher als Capcoms Teile, doch alles andere als flach, bleibt flott und lesbar. Tempo und Inszenierung halten bewundernswert. Wer über die Polemik hinwegsieht, findet ein ausgezeichnetes Actionspiel, scharf und stilvoll, das eine zweite Chance verdient.