PS1-Port des legendären Doom von id Software. Trotz technischer Einschränkungen ist das Kern-Gameplay und die bedrückende Atmosphäre erhalten. Ein grundlegender historischer FPS-Titel, unverzichtbar auch in dieser unvollkommenen Konsolenversion.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter1 Spieler16+
Koop
Beschreibung
PlayStation-Portierung des Kult-FPS-Begründers, in dem der Space Marine entfesselten Dämonen auf den Mars-Basen der UAC begegnet. Geschaffen von id Software mit Williams Entertainment für die USA, GT Interactive für Europa und SoftBank für Japan, 1995 in den USA, Europa und Japan erschienen. Achtundzwanzig Levels aus den drei Originalepisoden und Doom II, Splitscreen-Mehrspielermodus und atmosphärischer Soundtrack von Aubrey Hodges. Mehrere regionale Veröffentlichungen und Revisionen.
Doom im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Als PlayStation-Portierung von id Softwares grundlegendem FPS besticht Doom durch eine für die Konsole überarbeitete Bildsprache: dynamische farbige Beleuchtung, dunklere, nebligere Stimmungen als die PC-Version und ein bedrohliches dämonisches Bestiarium. Die Marsbasen der UAC und höllische Korridore baden in einer bedrückenden, blutigen Atmosphäre. Diese visuelle Wahl steigert den Horror und dient der rasenden Action. Ein einprägsames, atmosphärisches Konsolenbild.
Der Soundtrack der Doom-PlayStation-Portierung von Aubrey Hodges gibt den Heavy Metal der PC-Version zugunsten dunklen, industriellen Ambients von seltener Wucht auf. Höhlenartige Drones, bedrohliche Flächen und übernatürliche Geräusche ersetzen die Riffs durch atmosphärischen Horror, viel näher am Survival-Horror als am rasenden FPS. Diese radikale Wahl macht die Konsolenfassung zu einem einzigartigen, beklemmenden Klangerlebnis. Eine kühne, markante Untermalung.
Eine angesehene Konsolenfassung von Doom, die Level beider PC-Spiele zu einer überarbeiteten Kampagne verschmilzt und die Energie des Originals gegen eine von farbiger Beleuchtung getragene Angststimmung tauscht. Noch recht verbreitet, verdankt sie ihr Interesse dem Status als maßgebliches Wohnzimmer-Doom statt der Knappheit. Ein erstklassiges Stück für alle, die die atmosphärischste Variante des id-Software-Klassikers wollen.
Lohnt sich Doom 2026 noch?
Doom auf PS1 ist die Portierung des legendären Titels von id Software, trotz technischer Einschränkungen gegenüber der PC-Version. Das Wesentliche des frenetischen Gameplays und der bedrückenden Atmosphäre bleibt erhalten, und die PS1-Version fügt sogar einen neuen Ambient-Soundtrack von Aubrey Hodges hinzu, der das Erlebnis noch beklemmender macht als das Original. Ein historischer, FPS-begründender Titel bleibt für PS1-Besitzer zugänglich. Für Fans von Doom und klassischen FPS ist er auch heute noch ein wirklich interessanter Abstecher zum Ausprobieren.